Ausstellung

Baracke 13


Baracke 13 gehörte zu den ersten Gebäuden des Lagers, die ab 1943 errichtet wurden.

Zwischen 1944 und 1945 waren dort italienische Militärinternierte und Zivilarbeiter untergebracht. Davon zeugen zahlreiche Inschriften mit Namens- und Datumsangaben, die im Keller des Gebäudes zu besichtigen sind.

Die Ausstellung ist nur im Rahmen von Führungen und gesonderten Öffnungstagen zugänglich.

Ihr Besuch

Anfahrt

Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit
Baracke 13

Britzer Straße 5 | 12439 Berlin

Tel. +49 (0)30 6390 288 0
Email: schoeneweide(at)topographie.de

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Öffnungszeiten

Di - So 10-18 Uhr
April - Oktober: Donnerstags bis 20 Uhr

Schließtage
24. und 31. Dezember

Der Eintritt ist frei.

Mehrsprachige Audioguides stehen zur Verfügung.
Die Ausstellung ist rollstuhlgeeignet.

Bildung

Für Gruppen und Schulklassen bieten wir im Rahmen kostenloser Führungen durch die Dauerausstellung auch eine Besichtigung der Baracke 13.

Öffentliche Führungen finden jeden ersten und dritten Sonntag im Monat um 15 Uhr statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.


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Zur Geschichte der Baracke 13

Nach Kriegsende nutzte die Rote Armee die Baracke kurzzeitig als Materiallager. In den folgenden Jahren zogen verschiedene Werkstätten ein. Unter anderem unterhielt hier der Volkseigene Betrieb (VEB) Kühlautomat eine Ausbildungswerkstatt. Ab 2003 diente das Gebäude zur Aufbewahrung von Antiquitäten und Baustoffen. Trotz der unterschiedlichen Nachnutzungen weist diese Baracke im Vergleich zu den anderen die meisten Spuren aus der NS-Zeit auf. Sie wurde daher 2008 vom Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit übernommen und als Unterkunftsbaracke behutsam restauriert und konserviert.

Neben den historischen Inschriften im Keller veranschaulichen Zitate von Zwangsarbeitern ihre alltägliche Lebenssituation im Lager, die geprägt war von Enge, Hunger, mangelnder Hygiene und Verzweiflung.