Aktuelle Angebote und Ausschreibungen



NS-Geschichte entdecken

Per Rad von der Altstadt Köpenick bis Wilhelmshagen

11. Juni 2022 | 14 Uhr | Treffpunkt: Schlossplatz Altstadt Köpenick

Nach knapp 80 Jahren fällt es leicht, die noch vorhandenen Spuren des Nationalsozialismus im Alltag zu übersehen. Deshalb sollten wir uns bewusst die Zeit nehmen, diese Spuren noch zu entdecken. An welchen Orten in unserer Umgebung finden sich Überreste der NS-Diktatur, wo liegen Gedenkorte und wo sind Straßen nach Opfern der Nazis benannt?

Am 11. Juni laden wir gemeinsam mit dem Haus der Jugend Köpenick, Projekt beGEG(e)Nung, vor allem junge Leute zu einer Fahrradtour ein, um verschiedene Stationen der NS-Geschichte im Bezirk Treptow-Köpenick zu besuchen und uns mit ihrem Hintergrund zu beschäftigen. Auf der circa dreistündigen Tour werden alltägliche Orte einmal anders betrachtet.

Anmeldung online unter: https://eveeno.com/625799991

vorrangig für Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 27 Jahren

Teamendenqualifikation #Betriebsgeschichte

Multi-Fortbildung

17. - 19. Juni 2022
Fr: 15.00 bis 18.00 Uhr
Sa + So:  10.00 bis 16.30 Uhr


Du bist als politische*r Bildner*in tätig? Du hast Erfahrungen im Bereich der außerschulischen historisch-politischen Bildung? Dann möchten wir dich herzlich zur Teamendenqualifikation #Betriebsgeschichte einladen!

Welche Rolle spielten einzelne Betriebe im nationalsozialistischen Lagersystem? Wird heute an Zwangsarbeiter*innen in den Betrieben und/oder in der Branche erinnert? Wenn ja, wie setzen sich Betriebe mit ihrer Geschichte auseinander?

Die dreitägige Schulung vermittelt grundlegende Analysen und Einblicke in Debatten zum Thema Zwangsarbeit und Nationalsozialismus. Zudem werden Methoden und Seminarkonzepte erprobt und besprochen, um mit Auszubildenden und interessierten Gewerkschaftsjugendlichen Teile der Geschichte ihrer eigenen Betriebe und Branchen zu erarbeiten.

Gesa Lonnemann (Jugendbildungsreferentin Arbeit und Leben Niedersachsen) stellt ihr Konzept #Betriebsgeschichte anhand der Beispiele Rheinmetall AG und Continental AG vor. Davon ausgehend diskutieren wir Möglichkeiten der Anwendung des Konzepts für die Region Berlin-Brandenburg.
Das Seminar wird in Zusammenarbeit von Arbeit und Leben Berlin-Brandenburg und dem Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit angeboten. Anmeldung: Inga Steengrafe steengrafe(at)berlin.arbeitundleben.de 030/ 5130 192 53

Mark Mühlhaus: Fotografie-Workshop

Der Workshop lädt alle Interessierten dazu ein, sich fotografisch mit dem Thema NS-Zwangsarbeit zu beschäftigen und den Umgang mit einer digitalen Spiegelreflexkamera zu erlernen.

Der historische Ort des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit steht dabei im Mittelpunkt der Spurensuche. Die Teilnehmenden finden auf dem Gelände des ehemaligen Unterkunftslagers für Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen eigene Motive und gestalten Bilder. Ziel ist es, über die inhaltliche und fotografische Auseinandersetzung eine eigene Geschichte zu erzählen. Der Fotograf Mark Mühlhaus (www.attenzione-photo.com) hat sich intensiv mit dem Thema NS-Gedenkpolitik auseinandergesetzt. Seine Bilder sind unter anderem in den Bildbänden „Begegnungen“ und „KZ Überlebende und die, die nach ihnen kommen“ oder in Fotoausstellungen wie „Im Schatten von Auschwitz“ (2018/2021) veröffentlicht worden.


Wann:

Freitag, 1. Juli 2022: 13:00 – 18:00

Samstag, 2. Juli 2022: 10:00 – 18:00

Sonntag, 3. Juli 2022: 10:00 – 16:00

 

Wer: Für Interessierte ab 18 Jahren; Spiegelreflexkameras werden bei Bedarf gestellt

Mindesteilnehmer:innenzahl: 6, maximal 12 Personen

 

Anmeldung: Bis spätestens zum 24. Juni 2022 an Eva Kuby: kuby(at)topographie.de

 

Kosten: Keine

Internationales Sommerlager

„Eine Szenische Lesung zum Thema NS-Zwangsarbeit“

20. - 31. Juli 2022

Das internationales Sommerlager findet in Kooperation mit der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste statt. Im Mittelpunkt des Projektes steht die Biografiearbeit und die filmische Erarbeitung einer szenischen Lesung.

Während des Sommerlagers setzen sich die Teilnehmer*innen mit den Hintergründen und Lebensgeschichten der ehemaligen Zwangsarbeiter*innen, aber auch der Einsatzträger und Lagerleiter auseinander. Durch die Beschäftigung mit den Interviews und anderen Quellen bekommen die Teilnehmer*innen einen Einblick in die Strukturen von NS-Zwangsarbeit und in einzelne Biografien ehemaliger Akteur*innen. Damit möchten wir das Interesse an historischen und politischen Prozessen wecken und aufzeigen, dass Geschichte und eine kritische Haltung auch etwas mit der eigenen Lebenswelt zu tun haben.

Im praktischen Teil lernen die Teilnehmer*innen Theatergrundlagen kennen und werden am Ende eine szenische Lesung mit den Interviews der ehemaligen Zwangsarbeiter*innen filmisch erarbeiten. Die inszenatorische Arbeit wird durch die Führungen im Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit und einem Stadtteilspaziergang zu historischen Orten in Berlin ergänzt.

Anmeldung

Internationales Study Camp

"Searching for Traces of Forced Labour: eine fotografische Spurensuche"

14. - 27. August 2022

Ein internationales Study Camp in Kooperation mit dem Service Civil International.  Während des Projektes „Searching for Traces of Forced Labour“ werden internationale Teilnehmende an verschiedenen Stationen in Berlin auf photographische Spurensuche zum Thema NS-Zwangsarbeit gehen und dabei erforschen, welche Auswirkungen der zweite Weltkrieg und NS-Zwangsarbeit auf den Ort hatten. Sie werden von einem professionellen Fotografen in die Grundlagen der Fotografie eingeführt und begleitet. Die Ergebnisse der Spurensuche werden Fotografien und die dazu gehörenden Geschichten sein. Sie werden in eine Ausstellung einfließen, die im Dokumentationszentrum gezeigt wird.

Anmeldung