Aktuelle Angebote und Ausschreibungen


Digitales Internationales Sommerlager „Szenische Lesung mit digitalen Mitteln“

8. - 14. August 2021

Das digitale Sommerlager findet in Kooperation mit der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste statt. Im Mittelpunkt des Sommerlagers steht die Biografiearbeit und eine – mit digitalen Mitteln erarbeitete – szenische Lesung.

Während des digitalen Sommerlagers setzen sich die Teilnehmenden mit den Hintergründen und Lebensgeschichten der ehemaligen Zwangsarbeiter*innen, aber auch der Einsatzträger und Lagerleiter:innen auseinander. Durch die Beschäftigung mit den Interviews und anderen Quellen bekommen die Teilnehmenden einen Einblick in die Strukturen von NS-Zwangsarbeit und in einzelne Biografien ehemaliger Akteur:innen. Damit möchten wir das Interesse an historischen und politischen Prozessen wecken und aufzeigen, dass Geschichte und eine kritische Haltung auch etwas mit der eigenen Lebenswelt zu tun haben.

Die Biografiearbeit wird durch eine Auseinandersetzung mit Interviews der Zeitzeug:innen intensiviert. Diese Texte werden im digitalen Rahmen – mit allen Mitteln, die uns Zoom zur Verfügung stellt – szenisch aufgearbeitet. Die gemeinsam gestaltete Lesung wird gefilmt und als Kurzfilm das Endprodukt dieser Projektwoche sein.

Typ: Internationales Sommerlager (digital)

Arbeit: Szenische Lesung mit digitalen Mitteln

Gruppe: Wir erwarten 15 Teilnehmende

Campsprache: English

Kosten: Die Teilnahme an einem digitalen Sommerlager ist kostenlos

Zur Anmeldung

Informationen zur Teilnahme


Behind the scene ‐ discover industrial heritage

07. – 22. August 2021

In cooperation with the restorers of the Berlin University of Applied Sciences, the Berlin Centre for Industrial Culture, the International Youth Community Services (ijgd) and the ERIH Anchor Point Deutsches Technikmuseumand the Nazi Forced Labour Documentation Centre:

WorkCamp Industrial Heritage
Where: Berlin, Germany
When: 07. – 22. August 2021
Who: 15 participants aged 18
26 years old


Take part as a participant: 
The participants will have a look behind the scene: How are technical objects preserved and restored? How does industrial heritage define a city like Berlin and what does the topic have to do with us today?

Of course, the camp is subject to the pandemic regulations and the then valid travel regulations. Many of the events will take place outdoor and participants will test themselves regularly. For the programme we have planned options for different scenarios. A final decision will be made five weeks before the date of the camp. If the camp is cancelled, registered participants will be refunded their fees.  
We hope to welcome a small group of participants to Berlin this summer for this exciting pilot project.

Registration as a participant     Information as PDF

Take part as a Team Member:
Note: The ijgd are still looking for WorkCamp team leaders for this year. The WorkCamp team leaders accompany the group and take part in the programme. They have to attend an online training seminar (next 21 to 25 June 2021), receive an allowance and are exempt from the participant fee.  

Note ijgd: Do you want to try something new, experience intercultural cooperation and gain valuable experience? As an ijgd work camp team member you have the opportunity to do just that! In a work camp, young people from different countries of the world meet to live together for two to four weeks and work together on a meaningful project. For our work camps we are looking for motivated team members who would like to lead an international group! The ijgd work camps are run in pairs. As a work camp team member you will receive an allowance of 100 euros per week. During the work camps, the ijgd instructors are always available for you.


Registration as a Team member

Questions about registration, accommodation and participation fees will be answered by the colleagues from the ijgd: workcamps.incoming(at)ijgd.de.


Fotografie-Workshop mit Mark Mühlhaus

17. – 19. September 2021

Der Workshop lädt alle Interessierten dazu ein, sich fotografisch mit dem Thema NS-Zwangsarbeit zu beschäftigen und den Umgang mit einer digitalen Spiegelreflexkamera zu erlernen. Der historische Ort des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit steht dabei im Mittelpunkt der Spurensuche. Die Teilnehmenden finden auf dem Gelände des ehemaligen Unterkunftslagers für Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen eigene Motive und gestalten Bilder. Ziel ist es, über die inhaltliche und fotografische Auseinandersetzung eine eigene Geschichte zu erzählen.

Der Fotograf Mark Mühlhaus (www.attenzione-photo.com) hat sich intensiv mit dem Thema NS-Gedenkpolitik auseinandergesetzt. Seine Bilder sind unter anderem in den Bildbänden „Begegnungen“ und „KZ Überlebende und die, die nach ihnen kommen“ oder in Fotoausstellungen wie „Im Schatten von Auschwitz“ (2018/2021) veröffentlicht worden.

WANN?         

Freitag, 17. September 2021 von 13–18 Uhr

Samstag, 18. September 2021, 10–18 Uhr

Sonntag, 19. September 2021, 10–16 Uhr

WO?

Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit | Britzer Str. 5 | 12439 Berlin

WER?             

Der Workshop ist für Interessierte ab 18 Jahren, Spiegelreflexkameras werden bei Bedarf gestellt.

ANMELDUNG:

Maximal 12 Teilnehmer:innen, Anmeldung bis spätestens 10. September 2021 an Eva Kuby: kuby(at)topographie.de

KOSTENLOS

Während des Workshops gelten die aktuellen Hygiene- und Abstandsregeln des Dokumentationszentrums.

PDF


Unter dem Deckmantel der Arbeit

Zwangsarbeit 1938–1945

20. – 24. September 2021

Das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit in Berlin bietet in Kooperation mit dem Berliner Unterwelten e.V. vom 20. bis zum 24. September 2021 das Seminar „Unter dem Deckmantel der Arbeit. Zwangsarbeit 1938-1945“ an. Das Seminar richtet sich an Erwachsene. Die Anerkennung als Seminar im Rahmen eines Bildungsurlaubs wurde beantragt.

Das Seminar wird entsprechend der dann gültigen Verordnung des Landes Berlin zur Eindämmung und Bekämpfung des Coronavirus durchgeführt.


Seminarinhalte

An fünf Tagen werden wir uns im Rahmen von Führungen, Vorträgen und Diskussionen mit dem Seminarthema beschäftigen. Das Programm ist auf täglich acht Stunden ausgelegt; Programmänderungen sind auch kurzfristig möglich.
Während des Seminars soll die umfangreiche Geschichte der NS-Zwangsarbeit im nationalsozialistischen Deutschland vorgestellt werden. Thematisiert werden die verschiedenen Formen der Zwangsarbeit, die unterschiedlichen Einsatzgebiete und die Arbeits- und Lebensbedingungen der ZwangsarbeiterInnen. Ein Überblicksvortrag stellt zu Beginn die Komplexität des Themas vor. Auf einem ehemaligen Lagergelände, dem heutigen Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit, werden die Geschichte dieses Lagers, der Einsatz der ZwangsarbeiterInnen in dessen direkter Umgebung sowie deren Alltag erläutert. In weiteren Vorträgen werden die Zusammenhänge zwischen Krieg, Zwangsarbeit und Wirtschaft erläutert oder geschildert wie die „Rekrutierung“ der Arbeitskräfte in Osteuropa erfolgte. Es werden besondere Gruppen von ZwangsarbeiterInnen betrachtet.
Wir besuchen weitere Orte in Berlin, an denen sich Zwangsarbeiterlager befanden, befassen uns mit deren Nutzung nach 1945 und dem unterschiedlichen Umgang mit der NS-Vergangenheit bis heute. Hier spielen auch aktuelle Aspekte eine Rolle, wie die Konflikte zwischen bürgerschaftlichem Engagement, Denkmalpflege und Investoreninteresse.
Am letzten Tag thematisieren wir den langwierigen Weg zur Entschädigung der ehemaligen ZwangsarbeiterInnen durch die deutsche Wirtschaft und die damit verbundene Gründung der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“«.

Das Seminar ist ausgebucht.
Anmeldung für die Warteliste: bildung-sw(at)topographie.de.
Preis: kostenfrei

Programm als PDF