15 Jahre Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit

Es war das bahnbrechende Buch „Fremdarbeiter“ von Ulrich Herbert im Jahr 1985, das zum ersten Mal die Geschichte der von den Nationalsozialisten zur Zwangsarbeit ins Deutsche Reich verschleppten 13 Millionen Menschen ins öffentliche Bewusstsein rückte. Seitdem haben sich zahlreiche Historiker:innen und lokale Initiativen mit  dem Schicksal der Betroffenen und den Firmen beschäftigt, die von Zwangsarbeit während des Zweiten Weltkriegs profitierten.

Eine der wichtigen Institutionen zum Thema ist seit 2006 das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit in Berlin-Schöneweide, das sich am Ort eines fast vollständig erhaltenen ehemaligen Zwangsarbeitslagers befindet. In den vergangenen Jahren hat sich das Zentrum zu einer über Berlin hinaus aktiven Einrichtung mit einer Jugendbildungsstätte, Ausstellungen, Veranstaltungsprogramm sowie Bibliothek und Sammlung entwickelt.

Anlässlich des 15. Jahrestages des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit möchten wir Zwischenbilanz ziehen und laden Wegbegleiter:innen, Unterstützer:innen und Interessierte herzlich zu einer Reihe von Jubiläumsveranstaltungen ein. Der 2006 begonnene Weg des Dokumentationszentrums soll gewürdigt und zugleich in die Zukunft geschaut werden.

Von Beginn an, waren die Erlebnisse der ehemaligen Zwangsarbeiter:innen ein wichtiger Teil der Arbeit. Daher werden auch an diesem Jahrestag Zeitzeug:innen und ihre Kinder an den Veranstaltungen teilnehmen und sie gestalten.

Festakt und Podiumsdiskussion

24. August 2021 | 18 Uhr | online

Zeitzeuginnengespräch mit Dr. Maria Kiciuk

25. August 2021 | 19 Uhr | online

Podiumsgespräch mit Kindern von Zeitzeug:innen

26. August 2021 | 19 Uhr | online