Teilnehmende gesucht: Deutsch-Polnisch-Österreichisch-Ukrainische Jugendbegegnung "Szenische Lesung"

21. - 28. September 2019

Für die deutsch-polnisch-österreichisch-ukrainische Jugendbegegnung „Szenische Lesung“ suchen wir noch eine deutsche Gruppe. Während des Projektes setzen sich die Jugendlichen mit Biografien von Akteur*innen der NS-Zwangsarbeit auseinander und erarbeiten unter theaterpädagogischer Anleitung eine szenische Lesung, die sie am Ende der Woche präsentieren.

Rahmendaten:

  • Termin: 21.-28.09.2019
  •  Teilnehmende: 4 Jugendliche, ca. 16-17 Jahre plus Begleitperson
  • Sprache: Englisch
  • Inhalt: Die Jugendlichen erarbeiten auf Basis von Biografien von Akteur*innen der Zwangsarbeit eine szenische Lesung und führen diese am Ende der Woche auf. Das Projekt wird theaterpädagogisch begleitet.
  • Kosten: 80 € pro Person (falls es Jugendliche gibt, die diese Gebühr nicht zahlen können, aber trotzdem Interesse an einer Teilnahme hätten, können wir darüber sprechen)

CfP „Verbotener Umgang“: Zur Bedeutungsgeschichte eines NS-Straftatbestandes

2. Tagung in Kooperation der Gedenkstätten SS-Sonderlager Hinzert, Gedenkstätte Ravensbrück, Stiftung Gedenkstätte Buchenwald und Mittelbau Dora, Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße und Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit

Während des Zweiten Weltkriegs waren aus kriegswirtschaftlichen Gründen etwa 10 Millionen so genannter fremdvölkischer Arbeitskräfte – Kriegsgefangene und Zivilarbeiter/innen – im Reichsgebiet eingesetzt. Dies stellte für den nationalsozialistischen Staat eine rassen- und sicherheitspolitische Herausforderung dar. Der nationalsozialistischen Programmatik lag das Ziel einer „homogenen Volksgemeinschaft“ zugrunde und die antisemitische Rassenpolitik der Definition, Kennzeichnung, Ausgrenzung und letztlich Ermordung des jüdischen Teils der deutschen Bevölkerung zielte auf ein „judenfreies Reich“. Mit der Inhaftierung und Deportation einer großen Zahl als „fremdvölkisch“ definierter, mit Kriegsverlauf nahezu rechtlos gestellter kriegsgefangener und ziviler Zwangsarbeiter/innen stellte sich das Problem der Homogenität jedoch erneut. Deshalb waren dem sozialen Umgang zwischen Deutschen und den ausländischen Arbeitskräften starke Reglementierungen gesetzt worden; insbesondere sexuelle Kontakte wurden bestraft. Gleichzeitig aber war der Einsatz ausländischer Arbeitskräfte Teil der nationalsozialistischen Wirtschaftspolitik unter Kriegsbedingungen.

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Die Kriminalisierung des sozialen Umgangs von Deutschen und „Fremdvölkischen“, der „verbotene Umgang“, ist also Ausdruck einer rassistischen wie geschlechterspezifischen Ungleichheitsideologie und damit für die Forschung über Definitionen von Zugehörigkeit, gesellschaftliche und politische Ausschlussmechanismen sowie Integrationsprozesse in einer längeren historischen Perspektive von Bedeutung.

Nach der ersten Tagung zur Geschichte und Nachgeschichte des „Umgangsverbots“ mit Kriegsgefangenen und Zwangsarbeitern im Nationalsozialismus im Oktober 2016 in der Gedenkstätte Ravensbrück soll das Thema nun in einer zweiten Fachkonferenz am 15./16. November 2019 in der Gedenkstätte SS-Sonderlager Hinzert vertieft werden. Neben notwendigen biografischen und lokalgeschichtlichen Ansätzen zielt die Tagung auf eine Systematisierung und Erfassung in einer breiteren, sozialhistorischen Perspektive.

Dafür sollen fünf Themenkomplexe berücksichtigt werden, die unter ideologischen, rassistischen, funktionalen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und juristischen Faktoren sowie Gender-Aspekten untersucht werden. Diese sollen in ihrem Zeitverlauf wie auch in Hinblick auf regionale Unterschiede herausgearbeitet werden. Die historischen Entwicklungen sollen damit nicht erst ab Kriegsbeginn dargestellt, sondern mit ihrer Vor- und Nachgeschichte kontextualisiert werden. Gleichzeitig ist zu fragen, wo angrenzende Themen berührt werden.

Wir laden zu Beiträgen zu folgenden Themenkomplexen und Fragestellungen ein:

Denunziation (Gesellschaft)

Welche Rolle spielten Denunziationen für Anschuldigungen aufgrund des Umgangsverbots?

Welche Motivlagen gab es für Denunzianten und welche Folgen hatten Denunziationen für diese?

Verfolgung aufgrund des Umgangsverbots (Polizei und Justiz)

Wie wurden die Beschuldigten verfolgt? Welche Unterschiede gab es in der Verfolgung mit Blick auf nationale Herkunft sowie auf das Geschlecht? Wie entwickelte sich die Verfolgungspraxis im Verlauf des Krieges? Wie ging die Öffentlichkeit mit Menschen am Pranger oder sog. Haarscheraktionen um?

Kinder, die aus unerlaubten Beziehungen entstanden

Wie wurde mit den Kindern ausländischer Frauen umgegangen, wie mit denen deutscher Frauen?

Institutionelle und gesellschaftliche Aufarbeitung: Anerkennung und Entschädigung

Spielten Fälle geahndeten „verbotenen Umgangs“ eine Rolle in Anerkennungs- und Entschädigungsverfahren? Lassen sich Veränderungen in den unterschiedlichen zeitlichen Phasen feststellen?

Erinnerungskultur

In welcher Weise wurde und wird das Thema in künstlerischer und erinnerungspolitischer Form aufgegriffen? Welche literarischen Texte widmen sich dem Thema? Ist das Thema des „Verbotenen Umgangs“ in künstlerischen Formen angesprochen worden? Sind spezifische Gedenkzeichen sind bekannt?

Bitte senden Sie Ihr Exposé von etwa einer halben Seite zu einem der fünf genannten oder angrenzenden Themen bis zum 31. Mai 2019 per E-mail an Dr. Beate Welter, Leiterin der Gedenkstätte SS-Sonderlager/KZ Hinzert: Beate.Welter(at)gedenkstaette-hinzert-rlp.de

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Mitarbeitende gesucht: Haushaltssachbearbeitung (m/w/d)

Diese Stelle ist auf 2 Jahre befristet mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 39,4 Stunden (Vollzeit) und wird nach TV-L Entgeltgruppe 6 vergütet.

Die Tätigkeit umfasst hauptsächlich folgende Aufgaben:
- Vorbereitende Buchhaltung (Rechnungsprüfung, Kontierung)
- Bearbeitung von Beschaffungsvorgängen
- Vorbereiten von Reisekostenabrechnungen
- Unterschriftsreifes Erstellen von Honorar- und Werkverträgen
- Führung des Inventarverzeichnisses
- Mitwirken beim Erstellen von Abrechnungen für Verwendungsnachweise
- Allgemeine Verwaltungstätigkeiten

Erforderliche Qualifikationen:
- Eine abgeschlossene kaufmännische Berufsausbildung oder eine einschlägige Ausbildung im öffentlichen Dienst
- Gute Kenntnisse der Landeshaushaltsordnung (LHO)
- Kenntnisse der Kameralistik
- EDV-Kenntnisse (MS-Office, Buchhaltungsprogramm z.B. RediPro)
- Kenntnisse der Vergabevorschriften sowie des Bundesreisekostengesetzes

Schwerbehinderte und schwerbehinderten Menschen gleichgestellte Bewerber werden im Rahmen des gesetzlich Zulässigen bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte per Post bis zum 24. Mai 2019 an:
Stiftung Topographie des Terrors
Ingeborg Bierek
Niederkirchnerstraße 8
10963 Berlin

Die Auswahlgespräche finden voraussichtlich am 26.Juni 2019 statt. Reisekosten können leider nicht erstattet werden. Bewerbungsunterlagen können nur mit einem ausreichend frankierten Rückumschlag zurückgesandt werden, anderenfalls werden sie spätestens sechs Monate nach Stellenbesetzung gemäß Bundesdatenschutzgesetz vernichtet. E-Mail Bewerbungen werden nicht berücksichtigt.

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Workshop: Rassismus gegen Sinti und Roma, früher und heute

27. Mai | 17 Uhr

Kooperationsveranstaltung mit dem Bildungsforum gegen Antiziganismus und Amaro Foro e.V. im Rahmen des Programms "Von der Geschichte zur Gegenwart | Orte der historischen und politischen Bildungsarbeit in Treptow-Köpenick"

Am historischen Ort eines ehemaligen Zwangsarbeiterlagers beschäftigt sich der Workshop zunächst mit der Situation von Sinti und Roma zur Zeit des Nationalsozialismus. Angehörige der Minderheit wurden in Deutschland und Europa systematisch verfolgt, ausgebeutet und ermordet. Nach Schätzungen fielen 500.000 Menschen dem Völkermord zum Opfer. Die Überlebenden und ihre Angehörigen waren auch nach dem Zweiten Weltkrieg mit Rassismus konfrontiert. Im zweiten Teil des Workshops wird es um die heutige Situation verschiedener Gruppen von Roma und Sinti in Deutschland gehen. Der Fokus liegt dabei auf politischen und medialen Debatten sowie strukturellen Benachteiligungen und Erfahrungen von Rassismus im Alltag.

 


Ausschreibung wissenschaftliches Volontariat

Wir freuen uns, mit Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa, erneut ein wissenschaftliches Volontariat ausschreiben zu dürfen. Bitte beachten Sie, dass Ihre Bewerbungsunterlagen an die Senatsverwaltungund nicht direkt an uns zu richten sind.

Besetzbar:                      ab 1. März 2019 bzw. nach Ende des Auswahlverfahrens

Kennzahl:                       65/18

Arbeitsgebiet: Mitarbeit im Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit der Stiftung Topographie des Terrors

Das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit in Berlin-Schöneweide informiert am historischen Ort eines fast vollständig erhaltenen ehemaligen Zwangsarbeiterlagers über die Geschichte und Dimension der NS-Zwangsarbeit. In Ausstellungen, Veranstaltungen und einem vielfältigen Bildungsangebot wird das Schicksal der Millionen zur Arbeit verschleppten Männer, Frauen und Kinder sichtbar. Das Dokumentationszentrum will für deutsche wie internationale Gruppen eine intensive und länderübergreifende Auseinandersetzung mit dem Thema NS-Zwangsarbeit ermöglichen.

Die Schwerpunkte der zweijährigen Tätigkeit des wissenschaftlichen Volontariats liegen in:

  • der Mitarbeit in der Bildungsarbeit, insbesondere in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte
  • der Mitarbeit bei der Realisierung einer Wechselausstellung
  • der Mitarbeit bei der Planung und Durchführung von Veranstaltungen

Anforderungen:

  • Erfolgreich abgeschlossenes Hochschulstudium der Geschichtswissenschaften oder eines vergleichbaren Studiengangs mit Schwerpunkt 20. Jahrhundert an einer Universität mit einem Diplom, Magister- oder Masterabschluss oder einem Masterabschluss in entsprechend akkreditierten Studiengängen an einer Fachhochschule
  • sehr gute Kenntnisse der NSGeschichte (insbesondere der NS-Zwangsarbeit)
  • gute Kenntnisse der Gedenkstättenlandschaft und aktueller erinnerungspolitischer Diskurse
  • Erfahrungen in der internationalen Begegnungsarbeit sind erwünscht.

Weitere Voraussetzungen:

  • Nachweis wissenschaftlicher Tätigkeit
  • sehr gute Englischkenntnisse sowie möglichst Kenntnisse einer weiteren europäischen Fremdsprache
  • sehr gute EDVKenntnisse
  • Teamfähigkeit, Organisationsgeschick, Flexibilität

Die Dauer des Volontariats beträgt zwei Jahre, wobei die ersten 4 Monate als Probezeit gelten. Es wird ein Unterhaltszuschuss in Höhe von 50 % des Anfangsentgeltes in Anlehnung an die Entgeltgruppe 13 TV-L gewährt.

Die Bewerbung von Menschen mit Migrationshintergrund, die die Voraussetzungen der Stellenausschreibung erfüllen, ist ausdrücklich erwünscht.

Anerkannte Schwerbehinderte oder diesen gleichgestellte behinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Bitte weisen Sie auf eine Schwerbehinderung oder Gleichstellung gegebenenfalls bereits in der Bewerbung hin.

Bei Bewerberinnen/Bewerbern, die bereits im öffentlichen Dienst tätig sind, sind wir gehalten, im Rahmen des Auswahlverfahrens auch die aktuelle dienstliche Beurteilung (nicht älter als 1 Jahr) zu berücksichtigen. Soweit eine entsprechende Beurteilung nicht vorliegt, bitten wir, für die Erstellung zu sorgen.

Im Rahmen des Auswahlverfahrens entstandene Reisekosten können leider nicht erstattet werden.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung mit tabellarischem Lebenslauf, Zeugnissen und Nachweisen über wissenschaftliche Tätigkeiten unter Angabe der Kennzahl65/18 bis zum 22.03.2019 an die
Senatsverwaltung für Kultur und Europa,
– SE 2 Ri –
Brunnenstr. 188 – 190
10119 Berlin

Wir bitten davon Abstand zu nehmen, Bewerbungen per E-Mail zu übersenden.

Auf die Übersendung von Sichthüllen oder umfangreichen Publikationen bitten wir zu verzichten. Aus Kostengründen ist für die Rücksendung der uns eingereichten Bewerbungsunterlagen ein ausreichend frankierter Rückumschlag beizufügen.

Sollte uns innerhalb von zwei Monaten nach Abschluss des Auswahlverfahrens keine gegenteilige Nachricht vorliegen, gehen wir davon aus, dass Sie kein Interesse am Rückerhalt der Unterlagen haben und sehen von einer weiteren Aufbewahrung ab.

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International Winter School 2019

Wir freuen uns, in diesem Jahr zum zweiten Mal Gastgeber für die Internationale Winter School gemeinsam mit dem ITS Bad Arolsen sein zu dürfen.

Vom 10. bis zum 16. Februar treffen sich hier im Dokumentationszentrum 15 Nachwuchspädagog*innen aus Polen, den Niederlanden, Österreich, Ukraine, Rumänien, Portugal, Griechenland, Spanien, Bosnien-Herzegowina, Serbien und Deutschland, die sich über die Didaktik und Methodik der pädagogischen Vermittlung des Themas NS-Zwangsarbeit sowie die Aufarbeitung der Thematik im Nachkriegseuropa aus transnationaler Perspektive austauschen können. Im Mittelpunkt stehen dabei „zivile“ und jüdische Zwangsarbeiter*innen in Nazi-Deutschland.

Im Rahmen der Winterschule werden zudem der Dokumentenbestand des ITS in Bezug auf Zwangsarbeit vorgestellt und Möglichkeiten diskutiert, wie Pädagog*innen mit diesen Dokumenten arbeiten können.

Damit es nicht bei Papier bleibt, freuen wir uns besonders, dass sich Vera Friedländer, Zeitzeugin aus Berlin, bereit erklärt hat, mit den Teilnehmenden ins Gespräch zu kommen.

Gedenkstätten zur Erinnerung an die NS-Verbrechen in Deutschland rufen auf zur Verteidigung der Demokratie

Gedenkstätten zur Erinnerung an die Opfer nationalsozialistischer Gewalt nehmen als Orte der gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit einer verbrecherischen Vergangenheit eine wichtige Bildungsaufgabe für die Gegenwart wahr. Ihre Arbeit folgt der aus den Erfahrungen des Nationalsozialismus gewonnenen Verpflichtung unserer Verfassung: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt“ (Art.1GG).

Lernen aus der Geschichte der NS-Verbrechen heißt auch Warnzeichen rechtzeitig zu erkennen, wenn eine nachhaltige Schwächung unserer offenen Gesellschaft droht. Wir wissen aus der europäischen Geschichte des 20. Jahrhunderts, dass Demokratien mit Standards wie dem Grundgesetz, den europäisch und international verankerten Menschenrechten, Minderheitenschutz, Gleichheit aller Menschen vor dem Recht, Rechtsstaatlichkeit und Gewaltenteilung mühsam erkämpft wurden und fortdauernd geschützt und ausgestaltet werden müssen.

Immer offener etablieren sich in der Gesellschaft Haltungen, Meinungen und Sprechgewohnheiten, die eine Abkehr von den grundlegenden Lehren aus der NS-Vergangenheit befürchten lassen. Wir stellen mit Sorge fest:

  • ein Erstarken rechtspopulistischer und autoritär-nationalistischer Bewegungen und Parteien,
  • eine verbreitete Abwehr gegenüber Menschen in Not sowie die Infragestellung und Aufweichung des Rechts auf Asyl,
  • Angriffe auf Grund- und Menschenrechte,
  • die Zunahme von Rassismus, Antisemitismus und anderen Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit,
  • eine damit einhergehende Abwertung von Demokratie und Vielfalt.

Hinzu kommt ein öffentlich artikulierter Geschichtsrevisionismus, der die Bedeutung des Erinnerns an die Verbrechen des Nationalsozialismus als grundlegende Orientierung der deutschen Gesellschaft in der Gegenwart angreift und durch ein nationalistisches Selbstbild ersetzen möchte.

Diesen aktuellen Entwicklungen treten wir mit unserer täglichen Arbeit in der historisch-politischen Bildung entgegen. Aber sie erfordern darüber hinaus politisches und bürgerschaftliches Handeln. Wir appellieren daher an die Akteure in Politik und Gesellschaft, das Wissen um die historischen Erfahrungen mit ausgrenzenden Gesellschaften wie dem Nationalsozialismus für die Gegenwart zu bewahren und sich für die Verteidigung der universell geltenden Grund- und Menschenrechten einzusetzen.

Verabschiedet von der 7. Bundesweiten Gedenkstättenkonferenz am 13.12.2018

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