Sonderausstellung

Verlorenes Gedächtnis?

16. Mai bis 18. August 2019


Orte der NS-Zwangsarbeit in der Tschechischen Republik

Vor 80 Jahren, im März 1939, besetzten deutsche Truppen Tschechien. Das so genannte Sudetenland hatte das Deutsche Reich bereits 1938 annektiert. 400.000 Tschechinnen und Tschechen wurden zur Zwangsarbeit nach Deutschland verschleppt. Zugleich errichtete das NS-Regime im besetzten Gebiet zahlreiche Zwangsarbeitslager.

Die Ausstellung zeigt 18 Orte der NS-Zwangsarbeit auf tschechischem Boden, darunter das Ghetto Theresienstadt, das KZ-Außen lager Leitmeritz und einen Rüstungsbetrieb in Prag (Bild). Zwangsarbeit wird in ihrer gesamten Breite dargestellt: als Teil des Holocaust, des KZ-Systems, der Ermordung von Sinti und Roma sowie der Ausbeutung von Zivilisten und Kriegsgefangenen. Die Ausstellung beschreibt die Orte anhand historischer Fotografien und Objekte, Zeitzeugenaussagen sowie aktueller Bilder.


Anfahrt

Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit
Baracke 5

Britzer Straße 5
12439 Berlin

Tel. +49 (0)30 6390 288 0
Email: schoeneweide(at)topographie.de
 

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Öffnungszeiten

Di - So 10-18 Uhr

Schließtage
24. und 31. Dezember

Der Eintritt ist frei.

Die Ausstellung ist rollstuhlgeeignet.

Eine Ausstellung des Institut Terezínské iniciativy o.p.s. in Zusammenarbeit mit den Partnern Antikomplex, Živá paměť  und der Gedenkstätte Flossenbürg.


Flyer zur Ausstellung „Verlorenes Gedächtnis? Orte der NS-Zwangsarbeit in der Tschechischen Republik“


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