2021

Online Study camp "Searching for Traces of Forced Labour"

Bewerbungsaufruf | Call for Applications

12. bis zum 23. Juli

Zum zweiten mal veranstaltet die IJBS ein Online Studycamp “Searching for Traces of Forced Labour” in Kooperation mit Service Civil International Deutschland. Das Online Studycamp bietet dir die Möglichkeit, dich mit der NS-Zwangsarbeit, sowie mit modernen Formen der Zwangsarbeit in unserer  Gesellschaft auseinander zu setzen.

Das Projekt wird im Zeitraum vom 12. bis zum 23. Juli stattfinden (Montag bis Freitag, 10-13 CET). Der Schwerpunkt ist die Vorbereitung einer digitalen Fotoausstellung zum Thema Zwangsarbeit.

Alle Teilnehmer*innen werden von einem professionellen Fotografen unterstützt und bekommen eine Einführung in die Fotografie. Du brauchst also kein Vorwissen in diesem Bereich. Die Campsprache ist Englisch.

Mehr Infos

Die Anmeldung läuft über deinen SCI Zweig oder direkt über Tanja Vaitulevich vaitulevich(at)topographie.de.

                                         

For the second time we are organising an online study camp "Searching for Traces of Forced Labour" in cooperation with Service Civil International Germany.

The main idea of the project is to prepare a digital photo exhibition on the topic of Nazi forced labour and modern forms of free and unfree labour.

You will be invited to search for traces of forced labour in your home country and to document the results with the camera.

No prior knowledge in photography is necessary. You will get an introduction by a professional photographer.

We'll meet online (Mon-Fr) between 12-23 of July, Mon-Fr, for max. 3 hours a day 10-13 CET. 

You can read more about the project here

You can see the exhibition from last year's study camp here

To register, please contact your local SCI branch or Tanja Vaitulevich at vaitulevich(at)topographie.de.

 

Internationaler Museumstag

16. Mai 2021

Zum Internationalen Museumstag bieten wir in diesem Jahr digitale Workshops zum Thema an. Sollten die Berliner Museen widererwartend geöffnet werden können, finden Sie an dieser Stelle auch die analogen Angebote:

11:00 - 12:30 Uhr Workshop: NS-Zwangsarbeit - Eine Einführung ins Thema

Der Workshop stellt den historischen Ort des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit vor. Ein interaktiver Rechercheteil gibt Einblick in die vielfältigen Aspekte der Zwangsarbeit im Nationalsozialismus.

14:00 - 16:00 Uhr Workshop: (Un)sichtbare Geschichte? NS-Zwangsarbeit in Unternehmensgeschichten

Im Zweiten Weltkrieg verschleppte Deutschland Millionen von Menschen zur Zwangsarbeit. In dem interaktiven Workshop beschäftigen wir uns mit der Geschichte der Zwangsarbeit im Nationalsozialismus. Welche Unternehmen haben davon profitiert und wie gehen sie heute mit dieser Geschichte um? 
 

Informationen und Anmeldung

 

2020

Searching for Traces of Forced Labour

Online Studiencamp

Im August 2020 fand in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte das erste digitale Study Camp „Searching for Traces of Forced Labour“ in Kooperation mit dem Service Civil International Deutschland statt.

Zwölf Teilnehmende aus Bangladesch, China, Deutschland, Italien, Mexiko, Sebien, Südkorea, Spanien, aus der Türkei und Ukraine gingen in ihren Heimatländern auf Spurensuche: Zur Zwangsarbeit im Zweiten Weltkrieg, aber auch zu heutigen Formen der Zwangsarbeit.

Innerhalb von zwei Wochen haben sie eine digitale Ausstellung erarbeitet, in der ihre Geschichten und Fotografien präsentiert werden.

zur Ausstellung

Fachtag: Was ist faire Arbeit?

12. August 2020

Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt für Zugewanderte heute, Ausbeuterische Arbeitsbedingungen in der Vergangenheit

Aufgrund der Corona-Pandemie wurde der Fachtag zu fairer Arbeit am 28.04.2020 (Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz) abgesagt. Unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregelungen wollen wir nun die Veranstaltung in alternativen Räumlichkeiten nachholen und uns über ausbeuterische Arbeitsbedingungen in Vergangenheit und Gegenwart austauschen. Der Fachtag fokussiert sich auf die Situation zugewanderter Menschen auf dem Berliner Arbeitsmarkt.

9:00 Uhr: Ankommen

  • Rathaus Köpenick, Ratssaal (Raum 201), Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin

9:30 Uhr:

  • Spannungsfeld faire Arbeit vs. schneller Arbeitseinstieg Herausforderungen und Vermittlungshindernisse für Vermittlung und Beratung

Im ersten Teil erwarten uns zunächst Kurz-Inputs zu Vermittlungsdruck, Kriterien für Vermittlung in faire Arbeit und Folgen von Überlastung am Arbeitsplatz. In Kleingruppen sprechen wir anschließend gemeinsam über die Themen. Unter anderem stehen uns für einen Austausch fachkundige Kolleg:innen von folgenden Projekten zur Verfügung: DGB-Projekt FairMobility, Berliner Beratungszentrum für Migration und Gute Arbeit BEMA, Bridge – Berliner Netzwerk für Bleiberecht, Work for Refugees (alle angefragt)

 

12:00 Uhr: selbstständiges Mittagessen in der Altstadt und Fahrt zum Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit

13:00 Uhr: Führung: Arbeitsbedingungen in der NS-Zwangsarbeit

  • Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit, Baracke 2, Britzer Str. 5, 12439 Berlin
    Im zweiten Teil werden im Rahmen einer Führung durch das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit die Themen (Zwangs-)Rekrutierung, Lebens- und Arbeitsbedingungen der Zwangsarbeitenden und die Rolle der Arbeitsverwaltungen besprochen.

Die Veranstaltung richtet sich besonders an: Beratungsstellen, Jobvermittelnde, Job-Coaches, Sozialarbeiter:innen, Berufseinstiegsbegleitende und alle anderen Interessierten, die zugewanderte Menschen in Arbeitsfragen unterstützen.

Die Veranstaltung ist als Bildungsurlaub anerkannt.

Bitte denken Sie daran, einen Mund-Nasen-Schutz, insbesondere für die öffentlichen Verkehrsmittel und den Aufenthalt in den Baracken des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit mitzubringen.

Anmeldung:  christine.herm(at)ba-tk.berlin.de

Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit, DIALOG Integrationsgzentrum, Projekt zur Arbeitsmarktintegration (abw gGmbH), dem Bezirksamt Treptow-Köpenick, Büro Integration und InteraXion, Willkommensbüro und Wohnraumberatung für Menschen mit Migrations- und Fluchterfahrung in Treptow-Köpenick (offensiv'91 e.V.).

Programm als PDF

Wie politisch ist Sport?

Rätseltour

11. Juli 2020 | 14-18 Uhr

Wir laden Sie ein, mit uns am Samstag, 11. Juli zwischen 14 und 18 Uhr verschiedene Stationen in Treptow-Köpenick zur politischen Bedeutung von Sport zu besuchen.

Die Stationen sind voraussichtlich:
• Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit in Niederschöneweide
• Mellowpark in Oberschöneweide
• Stadion an der Alten Försterei (1. FC Union) in Oberschöneweide
• Flugplatz in Johannisthal-Adlershof
• Wassersport-Museum in Grünau
• Köpenicker Fußball Club im Allende-Viertel

Sie können mit dem Fahrrad, zu Fuß oder den öffentlichen Verkehrsmitteln teilnehmen. Anfangen können Sie bei jeder Station und auch eine eigene Route heraussuchen. Für die Rätsel bekommen Sie einen Laufzettel mit einem kleinen Kreuzworträtsel. Unter allen Teilnehmenden, die das Lösungswort erraten können, verlosen wir kleine Preise. Dafür ist keine Teilnahme an allen Stationen notwendig.

In Anbetracht der aktuellen Situation um Covid-19 bitten wir Sie jedoch, nur in kleinen Gruppen mit maximal fünf Personen teilzunehmen. Sie fahren oder gehen von Station zu Station und lösen dort Rätsel. Bitte bringen Sie zudem Mund-Nasen-Masken mit.

Die Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe  "Von der Geschichte zur Gegenwart - Orte der historischen und politischen Bildung in Treptow-Köpenick" in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick, Willkommensbüro Interaxion und das Bezirksamt Treptow-Köpenick.

Wir freuen uns über Ihre Anmeldung vorab an Christine.Herm(at)ba-tk.berlin.de.

(un)sichtbare Geschichte?

NS-Zwangsarbeit in Unternehmensgeschichten

18. Juni 2020 | 17 Uhr

Das Onlineseminar ist ausgebucht, wir vergeben Wartelistenplätze

Online Seminar

Im Zweiten Weltkrieg verschleppte Deutschland Millionen von Menschen zur Zwangsarbeit. Wir beschäftigen uns mit der Geschichte der Zwangsarbeit im Nationalsozialismus. Welche Unternehmen haben davon profitiert und wie gehen sie heute mit dieser Geschichte um?

Der Workshop wird angesichts der Corona-Pandemie online als webinar umgesetzt.

Es handelt sich um einen Ersatztermin für die am 2. April 2020 ausgefallene gleichnamige Veranstaltung in der Reihe "Von der Geschichte zur Gegenwart. Orte der historischen und politischen Bildungsarbeit in Treptow-Köpenick" in Kooperation mit dem Zentrum für Demokratie, der Partnerschaft für Demokratie Treptow-Köpenick, dem Willkommensbüro interaxion (offesniv'91) und dem Bezirksamt Treptow-Köpenick.
Die Zahl der Teilnehmenden ist beschränkt: Bitte melden Sie sich bis zum 16. Juni 2020 an: weber(at)topographie.de.

Einladung

 

GESCHICHTE(N) IM OHR, BILDER IM KOPF

Podcast-Workshop zum Thema Zwangsarbeit im Nationalsozialismus

Wie produziere ich einen Podcast? Wie mache ich Geschichte(n) hörbar? Gemeinsam mit dem Radio-Reporter Florian Jacobsen wollen wir am historischen Ort eines ehemaligen Zwangsarbeitslager diesen Fragen nachgehen und eigene Podcasts aufnehmen.


Einladung

 

2019

Thementag: Was ist faire Arbeit?

Erfahrungen von Migrant*innen und Geflüchteten im Kontext der Menschenrechte

Dienstag, 10. Dezember 2019, 15:00 – 20:00

Wir wollen in zwei Teilen über das Thema faire Arbeit sprechen. Im ersten Teil geht es um Arbeit im Zweiten Weltkrieg. Darauf folgend sind 1948 die Menschenrechte entstanden. Trotzdem müssen Menschen immer wieder neu für sie kämpfen. Das gilt auch für die Rechte im Job. Besonders für Zugewanderte gibt es dabei häufig Probleme. Darum geht es im zweiten Teil um aktuelle Arbeits-Bedingungen von Menschen mit Migrations- und Fluchterfahrung.

Mit dem Thementag möchten wir besonders ansprechen: Migrant*innen und Geflüchtete, Ehrenamtliche und Unterstützende, Vormünder, Berufsschüler*innen und alle anderen Interessierte.

Sollte eine Übersetzung benötigt werden, schreiben Sie eine E-Mail an: interaxion(at)offensiv91.de

 

15-18 Uhr Teil 1

Im ersten Teil geht es um Arbeit im Zweiten Weltkrieg. Darauf folgend sind 1948 die Menschenrechte entstanden. Trotzdem müssen Menschen immer wieder neu für sie kämpfen. Das gilt auch für die Rechte im Job. Besonders für Zugewanderte gibt es im Job häufig Probleme.

18-20 Uhr Teil 2

Menschen müssen immer wieder neu für ihre Rechte kämpfen. Besonders für Zugewanderte gibt es im Job häufig Probleme. Darum geht es im zweiten Teil des Thementages um aktuelle Arbeits-Bedingungen von Menschen mit Migrations- und Fluchterfahrung.

 

Eine Veranstaltung in Kooperation mit:

Bezirksamt Treptow-Köpenick

Willkommensbüro / interaxion

Migrationsberatung für Erwachsene
DIALOG - Integrationszentrum für Migranten; abw - gemeinnützige Gesellschaft für Arbeit, Bildung und Wohnen mbH

Sozialfabrik

Fair/ Faire Mobilität
Arbeitnehmerfreizügigkeit sozial, gerecht und aktiv

BEMA
Beratungszentrum Migration und gute Arbeit

Einladung

Fotografieworkshop mit Mark Mühlhaus

Fotografieren lernen, Geschichte begreifen, mit Bildern erzählen

25. - 27. Oktober 2019

Der Workshop bietet die Möglichkeit, den Umgang mit einer digitalen Spiegelreflexkamera anhand von Spuren der NS-Zwangsarbeit zu erlernen.

Das Gelände des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit sowie die städtische Umgebung stehen im Mittelpunkt der fotographischen Spurensuche. Die Teilnehmenden üben an diesem besonderen Ort die Gestaltung von Bildern und die Suche nach eigenen Motiven. Ziel ist es, über die inhaltliche Auseinandersetzung eine eigene Fotogeschichte zu erarbeiten.

Der Fotograf Mark Mühlhaus von attenzione photographers (www.attenzione-photo.com) hat sich intensiv mit dem Thema NS-Gedenkpolitik auseinandergesetzt. Seine Ergebnisse hat er unter anderem in dem Bildband »Begegnungen« (2005) und der Fotoausstellung »Im Schatten von Auschwitz« (2017/2018) veröffentlicht.

 

Seminarzeiten:
Freitag, 25. Oktober 2019, 13–18 Uhr
Samstag, 26. Oktober 2019, 10–18 Uhr
Sonntag, 27. Oktober 2019, 10–16 Uhr

Der Workshop ist auf 12 Personen begrenzt, Mindestalter ist 18 Jahre. Die Kameras werden auf Wunsch kostenlos gestellt.

Teilnahmegebühr: 45 € / für Studierende 30 € (inklusive Getränke und vegetarischem Mittagessen)
Anreise und Unterbringung sind von den Teilnehmenden selbst zu organisieren. Anmeldung bis 18. Oktober 2019: bildung-sw(at)topographie.de

Abschlussveranstaltung des Internationalen fotografischen Sommerlagers

Ausstellung der Arbeiten

25. Juli | 19 Uhr

Vom 12. bis 26. Juli findet unsere internationale Spurensuche mit Teilnehmenden aus Belarus, der Türkei, Urkaine, Tschechien, Russland, Georgien und Deutschland statt. Die Teilnehmenden lernen nicht nur den handwerklichen Umgang mit einer professionellen Fotoausrüstung, begeben sich in Berlin auf fotografische Spurensuche, sie werden auch mit Vera Friedländer auf eine Berliner Zeitzeugin zum Gespräch treffen. Wir sind sehr froh, dass sich Frau Friedländer die Zeit nehmen wird.

Rassismus gegen Sinti und Roma, früher und heute

Workshop

27. Mai 2019 | 17 Uhr

Kooperationsveranstaltung mit dem Bildungsforum gegen Antiziganismus und Amaro Foro e.V. im Rahmen des Programms "Von der Geschichte zur Gegenwart | Orte der historischen und politischen Bildungsarbeit in Treptow-Köpenick"

Am historischen Ort eines ehemaligen Zwangsarbeiterlagers beschäftigt sich der Workshop zunächst mit der Situation von Sinti und Roma zur Zeit des Nationalsozialismus. Angehörige der Minderheit wurden in Deutschland und Europa systematisch verfolgt, ausgebeutet und ermordet. Nach Schätzungen fielen 500.000 Menschen dem Völkermord zum Opfer. Die Überlebenden und ihre Angehörigen waren auch nach dem Zweiten Weltkrieg mit Rassismus konfrontiert. Im zweiten Teil des Workshops wird es um die heutige Situation verschiedener Gruppen von Roma und Sinti in Deutschland gehen. Der Fokus liegt dabei auf politischen und medialen Debatten sowie strukturellen Benachteiligungen und Erfahrungen von Rassismus im Alltag.