Holocaust und Zwangsarbeit in Galizien. Die Vernichtung einer multikulturellen Gesellschaft

21. November 2019 | 19 Uhr

Die Veranstaltung widmet sich in zwei Vorträgen der Geschichte der jüdischen Bevölkerung Galiziens: vor dem Krieg und während des Holocaust.

In ihrer Einführung beleuchtet Gertrud Pickhan die jüdische Gemeinschaft Galiziens vor der deutschen Besatzungszeit. Die Region war bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs stark multiethnisch geprägt, wobei die Juden eine sehr heterogene Gruppe bildeten.

Dieter Pohl befasst sich in seinem Vortrag mit der deutschen Besatzung Galiziens 1941 bis 1944. Im ersten Schritt wurde den Juden jegliche Lebensgrundlage entzogen. Später deportierten die Deutschen sie in die Vernichtungslager oder erschossen sie in der Nähe ihres Wohnortes. Zwangsarbeit war dabei sowohl ein Instrument der Tötung als auch der (vorübergehenden) Rettung.

Einführung: Prof. Dr. Gertrud Pickhan, Professorin für Geschichte am Osteuropa-Institut der Freien Universität Berlin

Vortrag: Prof. Dr. Dieter Pohl (Klagenfurt), Professor für Zeitgeschichte mit besonderer Berücksichtigung Ost- und Südosteuropas an der Universität Klagenfurt

Moderation: Dr. Katrin Steffen (Lüneburg), Wissenschaftliche Mitarbeiterin und DFG-Projektleiterin am Nordost-Institut

Eine Veranstaltung im Begleitprogramm der Ausstellung „Eine Geschichte von Vernichtung und Überleben. Holocaust und Zwangsarbeit in Galizien“ (bis 2. Februar 2020).

Einladung

Fachtagung: "Verbotener Umgang" Zur Bedeutungsgeschichte eines NS-Straftatsbestandes

15. -16. November | Gedenkstätte SS-Sonderlager/KZ Hinzert

Während des Zweiten Weltkriegs waren aus kriegswirtschaftlichen Gründen etwa zehn Millionen so genannter fremdvölkischer Arbeitskräfte – Kriegsgefangene und Zivilarbeiter/ innen – im Reichsgebiet eingesetzt. Dies stellte für den nationalsozialistischen Staat eine rassen- und sicherheitspolitische Herausforderung dar. Der nationalsozialistischen Programmatik lag das Ziel einer „homogenen Volksgemeinschaft“ zugrunde, und die antisemitische Rassenpolitik der Definition, Kennzeichnung, Ausgrenzung und letztlich Ermordung des jüdischen Teils der deutschen Bevölkerung zielte auf ein „judenfreies Reich“. Mit der Inhaftierung und Deportation einer großen Zahl als „fremdvölkisch“ definierter, mit Kriegsverlauf nahezu rechtlos gestellter Kriegsgefangener und ziviler Zwangsarbeiter/innen stellte sich das Problem der Homo- genität jedoch erneut. Deshalb waren dem sozialen Umgang zwischen Deutschen und den ausländischen Arbeitskräften starke Reglementierungen gesetzt worden; insbesondere sexuelle Kontakte wurden bestraft. Gleichzeitig aber war der Einsatz ausländischer Arbeitskräfte Teil der nationalsozialistischen Wirtschaftspolitik unter Kriegsbedingungen.

Die Kriminalisierung des sozialen Umgangs von Deutschen und „Fremdvölkischen“, der „verbotene Umgang“, ist also Ausdruck einer rassistischen wie geschlechterspezifischen Ungleichheitsideologie und damit für die Forschung über Definitionen von Zugehörigkeit, gesellschaftliche und politische Ausschlussmechanismen sowie Integrationsprozesse in einer längeren historischen Perspektive von Bedeutung.

In den verschiedenen Vorträgen werden die historischen Entwicklungen nicht erst ab Kriegsbeginn dargestellt, sondern mit ihrer Vor- und Nachgeschichte kontextualisiert.

Programm

Fotografieworkshop mit Mark Mühlhaus

25. - 27. Oktober 2019

NS-Zwangsarbeit | Fotografieren lernen, Geschichte begreifen, mit Bildern erzählen

Der Workshop bietet die Möglichkeit, den Umgang mit einer digitalen Spiegelreflexkamera anhand von Spuren der NS-Zwangsarbeit zu erlernen.

Das Gelände des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit sowie die städtische Umgebung stehen im Mittelpunkt der fotographischen Spurensuche. Die Teilnehmenden üben an diesem besonderen Ort die Gestaltung von Bildern und die Suche nach eigenen Motiven. Ziel ist es, über die inhaltliche Auseinandersetzung eine eigene Fotogeschichte zu erarbeiten.

Der Fotograf Mark Mühlhaus von attenzione photographers (www.attenzione-photo.com) hat sich intensiv mit dem Thema NS-Gedenkpolitik auseinandergesetzt. Seine Ergebnisse hat er unter anderem in dem Bildband »Begegnungen« (2005) und der Fotoausstellung »Im Schatten von Auschwitz« (2017/2018) veröffentlicht.

 

Seminarzeiten:
Freitag, 25. Oktober 2019, 13–18 Uhr
Samstag, 26. Oktober 2019, 10–18 Uhr
Sonntag, 27. Oktober 2019, 10–16 Uhr

Der Workshop ist auf 12 Personen begrenzt, Mindestalter ist 18 Jahre. Die Kameras werden auf Wunsch kostenlos gestellt.

Teilnahmegebühr: 45 € / für Studierende 30 € (inklusive Getränke und vegetarischem Mittagessen)
Anreise und Unterbringung sind von den Teilnehmenden selbst zu organisieren. Anmeldung bis 18. Oktober 2019: bildung-sw(at)topographie.de

In Deutschland Feinde, in der Sowjetunion Verräter - Erinnerungen der "Ostarbeiter" 75 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg

23. Oktober | 19 Uhr | Heinrich-Böll-Stiftung

Anlässlich der Herausgabe des Dokumentationsbandes „Für immer gezeichnet. Die Geschichte der Ostarbeiter“ beleuchten russische und deutsche Historiker/innen den Verlauf der Auseinandersetzung mit dem Thema in beiden Ländern.

Mehr als zwei Millionen Menschen wurden nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion 1941 zur Zwangsarbeit ins Deutsche Reich verschleppt. Sie mussten in der Rüstungsindustrie, der Landwirtschaft und in anderen Bereichen arbeiten.

Die Rückkehr in die Sowjetunion nach Ende des Krieges brachte für viele nicht die  Befreiung: Als „Verräter“ und „Kollaborateure“ wurden sie Befragungen ausgesetzt; viele wurden erneut zu Lagerhaft und Zwangsarbeit verurteilt.

Erst in der Perestrojka-Zeit wagten die Ersten mit ihren Erfahrungen an die Öffentlichkeit zu gehen. Auch in Deutschland kam es erst in den 90er Jahren zur öffentlichen  Auseindersetzung mit der Geschichte der „Ostarbeiter“.

Podium:
Dr. Jens-Christian Wagner, Stiftung niedersächsische Gedenkstätten
Irina Scherbakowa, Memorial Moskau
Dr. Christine Glauning, Leiterin des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit

Moderation:
Walter Kaufmann, Heinrich-Böll-Stiftung

Eine Kooperationsveranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung, Memorial Moskau und dem Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit.

Um Anmeldung wird gebeten: Das Anmeldeformular finden Sie hier.

Veranstaltungsort: Heinrich-Böll-Stiftung | Schumannstr. 8 | 10117 Berlin

 

Arbeitstreffen: Zivile Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter. Vom Arbeitseinsatz in die Konzentrationslager

18. - 19. Oktober

Das 31. Arbeitstreffen der Gedenkstätte Ravensbrück nimmt in diesem Jahr gemeinsam mit dem Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit die Gruppe der zivilen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter in den Konzentrationslagern in den Blick, die mit Kriegsverlauf eine signifikante Gruppe in den Lagern bildeten. Oftmals mit dem Vorwurf bedacht, sie seien nicht aus politischen Gründen inhaftiert und würden damit den roten Winkel der politischen Häftlinge zu Unrecht tragen, sind sie bis heute weder in der Forschung noch in der öffentlichen Erinnerung präsent. Wenn Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter wegen Verstößen gegen die vielfältigen Regeln und Gesetze, die ihren Aufenthalt im Deutschen Reich prägten, in ein Arbeitserziehungslager oder ein Konzentrationslager eingewiesen wurden, geschah dies vor allem aus Gründen der Disziplinierung. Sie sollten zunächst – anders als die meisten Inhaftierten – nach einer gewissen Zeit wieder in den Zwangsarbeitseinsatz integriert werden. Nach Kriegsende verstummten sie oftmals – oder sie teilten die Erinnerungen an die KZ-Haft, die sie anschlussfähig an die politisch geprägten Erzählungen der Nachkriegszeit machten.

Die Teilnahme ist kostenlos. Wir bitten jedoch um Anmeldung unter schoeneweide(at)topographie.de.

Programm

Berlinpremiere: Der Chronist

14. Oktober | 19 Uhr | Landesvertretung Baden-Württemberg

„Der Chronist“ ist der Lokalhistoriker Wilhelm Waibel. In den 1960er Jahren stieß er bei seinem damaligen Arbeitgeber auf 1.500 Personalakten von NS-Zwangsarbeiterinnen und Zwangs arbeitern. In einer Zeit, als in Westdeutschland über die NS-Zeit noch geschwiegen wurde, begann Waibel, die Zwangsarbeit auf zuarbeiten. Ende der 1980er Jahre gelang es ihm, zu einigen der ehemaligen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter Kontakt aufzunehmen.

Der Dokumentarfilm stellt dar, auf welche Widerstände Waibel in Deutschland stieß. Zugleich fragt er nach der Verantwortung der deutschen Wirtschaft und lässt einige der letzten noch lebenden Zeitzeugen aus dem östlichen Europa zu Wort kommen.

Begrüßung:
Andreas Schulze, Dienststellenleiter der Landesvertretung Baden-Württemberg
Dr. Christine Glauning, Leiterin des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit

Gespräch im Anschluss an die Filmvorführung:
Wilhelm Waibel, Protagonist Marcus Welsch, Regisseur

Moderation:
Dr. Kay Hoffmann, Haus des Dokumentarfilms

Eine gemeinsame Veranstaltung des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit und der Landesvertretung Baden-Württemberg.

Anmeldung erforderlich: veranstaltung-sw(at)topographie.de oder 030 / 63 90 288-0

Veranstaltungsort: Vertretung des Landes Baden-Württemberg beim Bund | Tiergartenstr. 15 | 10785 Berlin

Einladung

Festakt: Das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit wird Ankerpunkt der Europäischen Route der Industriekultur (ERIH)

14. Oktober | 16 Uhr

Das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit und ERIH laden gemeinsam zur Aufnahme des Standorts in das internationale ERIH-Netzwerk ein. Neben dem  Deutschen Technikmuseum ist das Dokumentationszentrum der zweite ERIH-Ankerpunkt in Berlin.
Die derzeit 107 Ankerpunkte bilden das Rückgrat der über 1.800 ERIH-Standorte in Europa: Ihre herausragende historische und touristische Bedeutung macht sie zu Meilensteinen der europäischen Industriekultur.

Begrüßung
Dr. Christine Glauning, Leiterin des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit
Prof. Dr. Meinrad Maria Grewenig, Präsident der Europäischen Route der Industriekultur

Grußworte
Dr. Torsten Wöhlert, Staatssekretär für Kultur des Landes Berlin
Gernot Klemm, stellv. Bezirksbürgermeister und Bezirksstadtrat für Soziales und Jugend Treptow-Köpenick

Interkulturelle Woche

kostenfreie Führungen          free guided tour           (مجانی) راهنمایی

bezpłatne oprowadzania                  (مجاني) جولات

бесплатная экскурсия         visites guidées (gratuites)


Sonntag, 22.9.
الأحد يوم
15:00-17:00
Deutsch mit Übersetzung in Arabisch / العربية

Dienstag, 24.9.
سه شنبه

16:00-18:00
Deutsch mit Übersetzung in Farsi / فارسی

Mittwoch, 25.9.
Środa

16:00-18:00
Polnisch / w języku polskim

Donnerstag, 26.9.
Jeudi

16:00-18:00
Französisch / en français

Freitag, 27.9.
Пятница

16:00-18:00
Russisch / по-русски

Samstag, 28.9.
Saturday
شنبه

15:00-17:00
Deutsch mit Übersetzung in Farsi / فارسی
15:00-17:00
Englisch / English

Sonntag, 29.9.
الأحد يوم

15:00-17:00
Deutsch mit Übersetzung in Arabisch/ العربية

 

Zeitzeugengespräch: Bogdan Bartnikowski

12. September | 19 Uhr

Bogdan Bartnikowski war polnischer Häftling im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau und musste später in Berlin Zwangsarbeit leisten.

Die deutsche Besatzung Warschaus erlebte der Zeitzeuge als Kind und Jugendlicher. Als am 1. August 1944 der Warschauer Aufstand ausbrach, war er 12 Jahre alt und unterstützte die Aufständischen als Meldegänger. Mitte August wurde er mit seiner Mutter in das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau deportiert.

Bei der Evakuierung des Lagers im Januar 1945 brachten die Deutschen Bartnikowski nach Berlin. Er war Häftling eines Außenlagers des KZ Sachsenhausen in Blankenburg und arbeitete bei der Trümmerbeseitigung im zerstörten Berlin. Am 22. April 1945 wurde er von der Roten Armee befreit.

Redner: Bogdan Bartniskowski, Zeitzeuge; Manuel Sarrazin, MdB; Jakub Deka

Einladung

Tag des offenen Denkmals

7. und 8. September

Das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit nimmt sich dem  diesjährigen Motto „Modern(e)  – Umbrüche in Kunst und Architektur“ an, indem  es am historischen Ort eines fast vollständig erhaltenen Lagers für NS-Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter an die mit modernen Rationalisierungsformen und gewaltvollen Mitteln durchgesetzte Rüstungspolitik erinnert.

Mit einem Stadtspaziergang durch den angrenzenden Bezirk Niederschöneweide sowie einer Fahrradtour durch den Industriebezirk Schöneweide zu Orten der Zwangsarbeit soll auf die enorme Präsenz der Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter aus ganz Europa aufmerksam gemacht werden.

Im Dokumentationszentrum werden Führungen zur Geschichte der Zwangsarbeit und zur Baugeschichte des Lagers angeboten, sowie ein Workshop unter dem Titel: „SCHATTEN GE-SCHICHTE_N. Der Zweite Weltkrieg im Familiengedächtnis“.

Samstag 7. September 2019

11 Uhr - Führung durch die Ausstellung Zwischen allen Stühlen. Die Geschichte der italienischen Militärinternierten 1943-1945“ mit Gang zur Baracke 13

14 Uhr – Radtourdurch den  Industriebezirk Schöneweide zu Orten der Zwangsarbeit

16 Uhr – Führung durch die Dauerausstellung „Alltag-Zwangsarbeit 1938-1945“


Sonntag 8. September 2019

11 Uhr - Stadtrundgangdurch Niederschöneweide zu Orten der Zwangsarbeit

14 Uhr – Führung durch die Dauerausstellung „Alltag-Zwangsarbeit 1938-1945“

SCHATTEN GE-SCHICHTE_N

15 Uhr- SCHATTEN GE-SCHICHTE_N Der Zweite Weltkrieg im Familiengedächtnis
Künstlerischer Storytelling-Workshop mit den Künstlerinnen Adi Liraz und Jolanda Todt

Die Künstlerinnen möchten die Teilnehmenden dazu einladen sich auf Spurensuche zu begeben. Gemeinsam werden sie sich spielerisch mithilfe verschiedener Methoden den eigenen Geschichten nähern und diese erforschen, erzählen und befragen. Sie möchten die Teilnehmenden ermutigen ihren eigenen Ausdruck finden.

Bitte bringen Sie zu dem Workshop mindestens einen Gegenstand oder Fotografien mit, die für Sie als „Erinnerungsträger" Ihrer Familiengeschichte dienen. Diese sollte mit der NS-Zeit verbunden, doch nicht unbedingt in der Zeit hergestellt sein.

Aus Platzgründen bitten wir herzlich um Anmeldungen für den Workshop unter veranstaltung-sw(at)topographie.de oder 030-63902880

Kofferarchive – How to piece things back together

1. September | 15-19 Uhr | ausgebucht

Interdisziplinärer Storytelling-Workshop (auf Deutsch und Englisch) mit Jolanda Todt und
dem Schriftsteller Rafael Cardoso („Das Vermächtnis der Seidenraupen“, S. Fischer Verlage)

Jolanda Todt und Rafael Cardoso werden die Arbeiten zu ihren Familiengeschichten vorstellen und sich mit den Teilnehmenden auf die Suche nach den schwarzen Löchern in den persönlichen Familienbiographien machen. Sie ermutigen dazu, sich diesen blinden Flecken zu nähern und so einen Impuls zu eigenen Forschungen und künstlerischen Arbeiten zu geben.
Die Teilnehmenden sollen hierzu Ungereimtheiten und Fragezeichen zur Geschichte der Familien in der NS-Zeit in Form von Dokumenten oder Fotografien mitbringen.

Rafael Cardoso fand auf dem Dachboden seiner Großeltern in São Paulo/Brasilien zufällig einen Koffer mit Briefen und Dokumenten seines Urgroßvaters: Hugo Simon war Bankier, enger Berater von Samuel Fischer, Besitzer von Munchs »Der Schrei«; Freund Albert Einsteins und Alfred Döblins, der ihn in einem Roman verewigte. Cardoso selbst veröffentlicht die ihm bis dahin unbekannte Geschichte in seinem Buch „Das Vermächtnis der Seidenraupen“ bei den S. Fischer Verlagen.

Jolanda Todt erforschte die Geschichte ihres Urgroßvaters: Alfred Todt, ab 1934 Reichshauptstellenleiter der NSDAP, Leiter der Abteilung M der NSDAP, SS-Mitglied. Nach der Besetzung Polens war er ab Februar 1940 Landrat und NSDAP-Kreisleiter im Landkreis Łask. Als Mitglied der SS wurde er 1942 zum Kriegsdienst in die Waffen-SS eingezogen. Aus gesundheitlichen Gründen als ungeeignet eingestuft und als Fürsorgereferent eingesetzt. Er blieb bis 1945 Landrat in Łask.

Der Workshop ist ausgebucht. Schauen Sie gern noch auf den 8. September, dort gibt es noch Plätze.

Ausstellungseröffnung: Eine Geschichte von Vernichtung und Überleben. Holocaust und Zwangsarbeit in Galizien

29. August 2019 | 19 Uhr

Vor 80 Jahren, am 1. September 1939, begann mit dem deutschen Angriff auf Polen der Zweite Weltkrieg. Im Distrikt Galizien, der zuerst sowjetisch und ab 1941 deutsch besetzt war, lebten über 500.000 Jüdinnen und Juden. Fast alle wurden von den Deutschen ermordet.

Die Ausstellung zeigt die deutsche Besatzungspolitik gegenüber der jüdischen Bevölkerung in Galizien: einzelne Pogrome, die Bildung von Ghettos, Verschleppung in das Vernichtungslager Bełżec sowie Zwangsarbeit in Lagern. Dort beuteten die Deutschen die jüdischen Arbeitskräfte aus, Tausende kamen bei der Arbeit ums Leben – zugleich konnte ein Arbeitsplatz zeitweise vor der Deportation in den Tod schützen.

Die Darstellung folgt dem Schicksal des Holocaust-Überlebenden Józef Lipman und den Rettungsversuchen einzelner Helfer, insbesondere von Berthold und Else Beitz sowie von Donata und Eberhard Helmrich. Sie konnten einige Menschen vor dem Tod bewahren.

Begrüßung: Dr. Christine Glauning
Leiterin des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit

Grußwort: Dr. Dagmar Pruin
Geschäftsführerin von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste

Rückblick: Die Rettungsinitiativen meiner Eltern
Cornelia Schmalz-Jacobsen
Zeitzeugin

Einführung: Klaus Hasbron-Blume
Kurator der Ausstellung

Im Anschluss findet ein Empfang statt.

Einladung

 

Vernissage: GE-SCHICHTE_N. Eine partizipative Installation von Jolanda Todt

21. August | 19 Uhr

Die Installation GE-SCHICHTE_N der Künstlerin Jolanda Todt lädt Besucherinnen und Besucher ein, sich mit der deutschen Besatzung in Polen 1939–1945 zu befassen – Geschichte buchstäblich anzufassen. Das Kunstwerk besteht aus 60 Betontafeln, auf die verschiedene Materialien aufgetragen sind: moderne Fotografien, historische Dokumente und Auszüge aus einem Zeitzeugeninterview. Jede Betonplatte eröffnet einen anderen Zugang zur Geschichte.

Begrüßung:
Dr. Christine Glauning, Jolanda Todt

Kommentar:
Sapir Huberman

Im Anschluss findet ein Empfang statt.

Aus Platzgründen bitten wir herzlich um Anmeldungen unter veranstaltung-sw(at)topographie.de oder 030-63902880

Einladung

Abschlussveranstaltung des Internationalen fotografischen Sommerlagers mit einer Ausstellung der Arbeiten.

25. Juli | 19 Uhr


Vom 12. bis 26. Juli findet unsere internationale Spurensuche mit Teilnehmenden aus Belarus, der Türkei, Urkaine, Tschechien, Russland, Georgien und Deutschland statt. Die Teilnehmenden lernen nicht nur den handwerklichen Umgang mit einer professionellen Fotoausrüstung, begeben sich in Berlin auf fotografische Spurensuche, sie werden auch mit Vera Friedländer auf eine Berliner Zeitzeugin zum Gespräch treffen. Wir sind sehr froh, dass sich Frau Friedländer die Zeit nehmen wird.

Erhalt und Abriss. Debatten um historische Orte der NS-Zwangsarbeit in Berlin

2. Juli 2019 | 19 Uhr | Topographie des Terrors

Zwangsarbeit war während des Zweiten Weltkriegs ein Massenphänomen in Berlin. Fast jedes Unternehmen, aber auch Behörden, Kirchen und Privatpersonen griffen auf Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter zurück. In jüngster Zeit sind mehrere Berliner Orte, die mit Zwangsarbeit in Verbindung stehen, in den Fokus öffentlicher Debatten gerückt: die frühere Bockbrauerei in Kreuzberg, die ehemalige Zentraldienststelle für Juden beim Berliner Arbeitsamt in der Fontanepromenade, das Gelände des Stalag III D in Lichterfelde-Süd und erhaltene Baracken in der Kaulsdorfer Straße.

In ihrem Kurzvortrag gibt Christine Glauning einen Überblick über die zahlreichen Orte der Zwangsarbeit in Berlin. Christoph Rauhut beleuchtet die aktuellen Debatten unter dem Aspekt des Denkmalschutzes. Jürgen Karwelat vertritt die Perspektive einer der Berliner zivilgesellschaftlichen Initiativen, die seit 2017 am „Runden Tisch NS-Zwangsarbeit“ teilnehmen. In der Podiumsdiskussion geht es vor allem um die Frage, inwieweit ehemalige Orte der Zwangsarbeit erhalten und/oder genutzt werden können und welchen Stellenwert das Thema Zwangsarbeit in der Erinnerungskultur einnimmt.

Andreas Nachama ist Direktor der Stiftung Topographie des Terrors. 2017 wurde unter seinem Vorsitz der „Runde Tisch NS-Zwangsarbeit“ einberufen.
Christine Glauning ist Leiterin des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit der Stiftung Topographie des Terrors und Leiterin des „Runden Tisches NS-Zwangsarbeit“. Jürgen Karwelat ist Vorstandsmitglied im Verein Berliner Geschichtswerkstatt und Teilnehmer am „Runden Tisch NS-Zwangsarbeit“.
Christoph Rauhut ist Landeskonservator und Direktor des Landesdenkmalamts Berlin. Klaus Hillenbrand ist Journalist und leitender Redakteur bei der „taz“.

Die Veranstaltung findet in der Topographie des Terrors, Niederkirchnerstr. 8 in Berlin-Kreuzberg statt.

Einladung

Zeitzeuginnengespräch: Renata Pavelková und Jiřina Přibylová

20. Juni 2019 | 19 Uhr

Deutsche Besatzung und NS-Judenverfolgung in Tschechien

Im März 1939, noch vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges, besetzte die deutsche Wehrmacht die Stadt Prag. Die Zeitzeuginnen erlebten die Besatzungszeit als Kinder.

Renata Pavelková (geb. 1938) wurde von den Nationalsozialisten verfolgt, weil ihr Vater jüdischer Herkunft war. Er verlor seine Arbeitsstelle, die Tochter durfte nicht zur Schule gehen. Im Februar 1945 wurden beide in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Der Vater infizierte sich dort mit Typhus und starb wenige Tage nach der Befreiung.

Jiřina Přibylová (geb. 1938) stammt aus einer christlich-tschechischen Familie. Während der Besatzung erlebte sie Unterdrückung und beobachtete die Verfolgung jüdischer Nachbarn. Beim Rückzug der Wehrmacht 1945 versteckte sich die Familie auf dem Land. Anfang der 1950er Jahre waren mehrere Verwandte Opfer der stalinistischen Verfolgung.

Einladung

Natascha Wodin "Irgendwo in diesem Dunkel"

6. Juni 2019 | 19 Uhr

"Die Geschichte eines Mädchens, das als Tochter ehemaliger Zwangsarbeiter im Nachkriegsdeutschland lebt – misstrauisch beäugt und gemieden von den Deutschen, voller Sehnsucht, endlich ein Teil von ihnen zu sein –, wird aus dem Rückblick erzählt, ausgehend vom Tod des Vaters in einem deutschen Altenheim. Sein Leben, das noch in der russischen Zarenzeit begonnen hat und fast das gesamte 20. Jahrhundert überspannt, ist für die Tochter immer ein Geheimnis geblieben. Irgendwo in diesem Dunkel, hinter all dem Schweigen, sucht sie den Schlüssel zum Verstehen. Eine ungeheuerliche Geschichte der Ort- und Obdachlosigkeiten, erzählt in der klaren, um Sachlichkeit bemühten und doch von Emotion und Poesie getragenen Sprache Natascha Wodins, die ihresgleichen sucht." (Quelle: Verlag)

Lesung:  Natascha Wodin, 1945 als Kind sowjetischer Zwangsarbeiter in Fürth/Bayern geboren, wuchs erst in deutschen DP-Lagern, dann, nach dem frühen Tod der Mutter, in einem katholischen Mädchenheim auf. Auf ihr Romandebüt "Die gläserne Stadt", das 1983 erschien, folgten etliche Veröffentlichungen, darunter die Romane "Die Ehe" und "Nachtgeschwister".

Zur besseren Planung bitten wir Sie, sich unter veranstaltung-sw(at)topographie.de anzumelden

Einladung

Workshop: Rassismus gegen Sinti und Roma, früher und heute

27. Mai 2019 | 17 Uhr

Kooperationsveranstaltung mit dem Bildungsforum gegen Antiziganismus und Amaro Foro e.V. im Rahmen des Programms "Von der Geschichte zur Gegenwart | Orte der historischen und politischen Bildungsarbeit in Treptow-Köpenick"

Am historischen Ort eines ehemaligen Zwangsarbeiterlagers beschäftigt sich der Workshop zunächst mit der Situation von Sinti und Roma zur Zeit des Nationalsozialismus. Angehörige der Minderheit wurden in Deutschland und Europa systematisch verfolgt, ausgebeutet und ermordet. Nach Schätzungen fielen 500.000 Menschen dem Völkermord zum Opfer. Die Überlebenden und ihre Angehörigen waren auch nach dem Zweiten Weltkrieg mit Rassismus konfrontiert. Im zweiten Teil des Workshops wird es um die heutige Situation verschiedener Gruppen von Roma und Sinti in Deutschland gehen. Der Fokus liegt dabei auf politischen und medialen Debatten sowie strukturellen Benachteiligungen und Erfahrungen von Rassismus im Alltag.

 

Brunello Mantelli: Italienische Arbeiter in NS-Deutschland | Buchvorstellung

22. Mai 2019 | 19 Uhr

Der Sammelband befasst sich mit dem Arbeitseinsatz von Italienern für das Deutsche Reich in den Jahren 1943 bis 1945. Aus „freiwilliger Arbeit“ wurde Zwang.

Hunderttausende italienische Frauen und Männer arbeiteten während des Zweiten Weltkrieges für das Deutsche Reich – zunächst als angeworbene Arbeitskräfte, die durch bilaterale Abkommen nach Deutschland kamen, später als Zwangsarbeiter. Erst nach dem Krieg konnten sie nach Hause zurückkehren.

Das Schicksal dieser Opfergruppe ist wenig bekannt und wurde jetzt im Rahmen eines umfassenden italienischen Forschungsprojektes untersucht. Mehrere Historiker erforschten dabei die „Erpressung“ italienischer Arbeitskräfte in verschiedenen Regionen Italiens und veröffentlichten ihre Ergebnisse in einem zweibändigen Werk.

Einladung

Internationaler Museumstag

19. Mai 2019

10-18 Uhr         Öffnung der "Baracke 13" ohne Führung
11 UhrFührung "Zwischen allen Stühlen. Die Geschichte der italienischen Militärinternierten 1943-1945"
13 UhrKuratorenführung "Verlorenes Gedächtnis? Orte der NS-Zwangsarbeit in der Tschechischen Republik"
15 UhrFührung "Alltag Zwangsarbeit 1938-1945"

 

Alle Angebote natürlich kostenfrei und ohne Anmeldung. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

 

Ausstellungseröffnung Verlorenes Gedächtnis? Orte der NS-Zwangsarbeit in der Tschechischen Republik

15. Mai 2019 | 19 Uhr

Die Ausstellung zeigt 18 Orte der NS-Zwangsarbeit auf tschechi schem Boden, darunter das Ghetto Theresienstadt, das KZ-Außen lager Leitmeritz und einen Rüstungsbetrieb in Prag. Zwangs arbeit wird in ihrer gesamten Breite dargestellt: als Teil des Holocaust, des KZ-Systems, der Ermordung von Sinti und Roma sowie der Ausbeutung von Zivilisten und Kriegsgefangenen.

Begrüßung:
Dr. Christine Glauning, Leiterin des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit
Prof. Dr. Andreas Nachama, Direktor der Stiftung Topographie des Terrors

Grußworte:
Tomáš Jan Podivínský, Botschafter der Tschechischen Republik
Tereza Štěpková, Direktorin des Instituts Theresienstädter Initiative
Dr. Tomáš Jelínek, Geschäftsführer des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds
Margot Friedlander, Überlebende des Ghettos Theresienstadt

Einführung:
Dr. Alfons Adam, Kurator der Ausstellung

Gern mit Anmeldung unter veranstaltung-sw(at)topographie.de

Einladung

 

François Cavanna | Eine Lesung mit Klaus Hoffmann

11. April 2019 | 19 Uhr

François Cavanna war NS-Zwangsarbeiter in Berlin und später Herausgeber der Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“. Aus seinem Buch „Das Lied der Baba“ liest Klaus Hoffmann.

Als 20-Jähriger wurde François Cavanna 1943 nach Berlin verschleppt und musste in Treptow in einem Rüstungsbetrieb Zwangsarbeit leisten. Dort verliebte er sich in die russische Zwangsarbeiterin Maria. Gegen Ende des Krieges verloren sich die beiden aus den Augen. Sein ganzes Leben lang versuchte Cavanna vergeblich, sie wiederzufinden.

Nach dem Krieg war Cavanna als Zeichner tätig und wurde 1970 Herausgeber von „Charlie Hebdo“. 1979 veröffentlichte er das Buch „Les Russkoffs“ über seine Zeit in Berlin, das 1981 auf Deutsch erschien. Er verstarb 2014, ein Jahr vor dem verheerenden Terroranschlag auf die Redaktion von „Charlie Hebdo“ .

Die Veranstaltung findet im Institut français Berlin, Kurfürstendamm 211 statt. Anmeldung unter anmeldung.berlin(at)institutfrancais.de. Der Eintritt ist frei.

Einladung

 

Camille Fauroux: Französische Zwangsarbeiterinnen

28. März 2019 | 19 Uhr

Camille Fauroux: Französische Zwangsarbeiterinnen
Zivilarbeiterinnen aus Frankreich in der Berliner Rüstungsproduktion

Die Veranstaltung beleuchtet die unbekannte Geschichte französischer Frauen, die als zivile Zwangsarbeiterinnen in der NS-Rüstungsproduktion eingesetzt waren. Camille Fauroux betrachtet die Rekrutierung der Frauen zur Arbeit, ihren Alltag in Deutschland und die ihnen auferlegten Einschränkungen. Im Zentrum des Vortrages stehen Fragen der Beziehungs- und Geschlechtergeschichte: vor allem geht es um das Verhältnis der Frauen, die größtenteils ledig waren, zu französischen Kriegsgefangenen. Liebesbeziehungen unter Franzosen waren nicht verboten, jedoch mit zahlreichen Restriktionen belegt. Nach dem Krieg galten diese Frauen als „freiwillige“ Arbeitskräfte, denen es nicht gelang, ihrem Schicksal Gehör zu verschaffen. Sie haben im kollektiven Gedächtnis keinen Platz.

Einladung

Wolfgang Schroeter: Der Mythos Albert Speer

14. März 2019 | 19 Uhr

Wolfgang Schroeter: Der Mythos Albert Speer
Buchvorstellung

Der Architekt Albert Speer galt lange als der „gute Nazi“. Wolfgang Schroeter hat untersucht, wie dieser Mythos entstand und warum er sich so lange halten konnte.

Albert Speer (1905–1981) war Hitlers Lieblingsarchitekt. 1937 stieg er zum Generalbauinspektor für die Reichshauptstadt auf, 1942 zum Rüstungsminister. Damit war er einer der Hauptverantwortlichen für den massenhaften Einsatz von Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern in der Rüstungsindustrie. Im Nürnberger Prozess wurde er als Kriegsverbrecher zu 20 Jahren Haft verurteilt.

Nach dem Krieg gelang es Speer, sich von Hitler und dem NS-Regime zu distanzieren. Er täuschte vor, von den NS-Verbrechen nichts gewusst zu haben. Wolfgang Schroeter zeigt auf, wie diese offensichtliche Lüge eine große Wirkmächtigkeit in der jungen Bundesrepublik erreichte und bis heute nachwirkt – jedoch von Generation zu Generation unterschiedlich. Es geht um den „Aufstieg und Fall eines Mythos“.

Einladung

Jürgen Strasser: Die Karikaturen von Philibert Charrin

21. Februar 2019 | 19 Uhr

Jürgen Strasser: Die Karikaturen von Philibert Charrin
Skizzen eines französischen Zwangsarbeiters

Die Veranstaltung widmet sich den Zeichnungen des französischen Künstlers Philibert Charrin, die derzeit im Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit zu sehen sind.

Philibert Charrin (1920-2007) war von April 1943 bis 1945 Zwangsarbeiter in der Nähe von Graz in Österreich. In der Zeit fertigte er dutzende Zeichnungen an, die sich satirisch mit der Arbeit, den Lebensbedingungen und den Zeitgenossen auseinandersetzen. Jürgen Strasser kannte Charrin persönlich und hat die Zeichnungen 2008 in der deutschsprachigen Edition „Stift Trifft Oft“ veröffentlicht. Prof. Dr. Ursula E. Koch wird in ihrem Beitrag die Zeichnungen Charrins in der französischen Medienlandschaft einordnen und in einem Ausblick Schlaglichter auf die heutige Pressekarikatur werfen.

Einladung

Paul Schieder: Französische Zwangsarbeiter in Österreich

Etwa 70.000 Franzosen kamen als Zwangsarbeiter in die „Ostmark“, um meist in Industrie und Handwerk für die deutsche Kriegswirtschaft zu arbeiten. In seinem Vortrag stellt Paul Schieder seine im Böhlau Verlag erschienene Monographie „Französische Zwangsarbeiter im »Reichseinsatz« auf dem Gebiet der Republik Österreich“ vor. Die Untersuchung behandelt vor allem die Arbeits- und Lebensbedingungen der Franzosen. Die Betrachtung von individuellen Schicksalen erfolgt auf der Grundlage der Erinnerungsliteratur und von acht narrativ-biografischen Interviews. Prof. Dr. Mechthild Gilzmer wird in ihrem Beitrag die Zwangsarbeit von Französinnen und Franzosen kontextualisieren. Den Schwerpunkt ihrer Ausführungen bildet die französische Erinnerungskultur an den Zweiten Weltkrieg.
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Andreas Assael: Karya. Vernichtung durch Zwangsarbeit im besetzten Griechenland

Andreas Assael, Sohn überlebender Juden aus Saloniki, erwarb vor vielen Jahren auf einem Münchner Flohmarkt eine Sammlung von Fotos. Ein Ingenieur der nationalsozialistischen »Organisation Todt« hatte sie im besetzten Griechenland aufgenommen. Darunter befinden sich 80 Aufnahmen, die nach Recherchen Assaels die Zwangsarbeit von Juden aus Saloniki in der Nähe des Ortes Karya im Jahr 1943 zeigen. Im März 1943 begann der deutsche SS-Apparat mit den Deportationen von 48.000 Menschen der jüdischen Gemeinde Saloniki in Vernichtungslager im besetzten Polen. 3.000 unverheiratete jüdische Männer wurden zur Zwangsarbeit innerhalb Griechenlands verschleppt. 300 mussten für eine Eisenbahnstrecke in Karya einen Felshang abtragen, um Platz für ein Ausweichgleis zu schaffen. Wer diesen Einsatz überlebte, wurde erschossen. Andreas Assael gelang es mit Hilfe von Zeitzeugen, dieses unbekannte Kapitel griechischer, deutscher und jüdischer Geschichte zu erforschen.
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Geländeführungen Kriegsgefangenenlager Lichterfelde-Süd

Die Architektin und Bauhistorikerin Barbara Schulz führt durch das Gelände des ehemaligen NS-Kriegsgefangenenlagers in Lichterfelde-Süd. Auf einer ausgedehnten Fläche zwischen der Osdorfer Straße und der Trasse der Anhalter Bahn in Richtung Wittenberg befand sich während des Zweiten Weltkrieges das Kriegsgefangenenlager Lichterfelde-Süd.

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Margot Friedlander. NS-Judenverfolgung und Zwangsarbeit in Berlin und Theresienstadt

Margot Friedlander wurde vom NS-Regime als Jüdin verfolgt. Bei den Deutschen Tachometerwerken (Deuta) in Kreuzberg musste sie 1941 bis 1943 Zwangsarbeit leisten. Am 20. Januar 1943 entschloss sich Margot Friedlander - nachdem die Gestapo ihren Bruder und ihre Mutter verhaftet hatte - in den Untergrund zu gehen. 15 Monate versteckte sie sich in Berlin. Im Frühjahr 1944 wurde sie verhaftet und nach Theresien- stadt deportiert. Dort musste sie erneut Zwangsarbeit leisten, bis das Lager Anfang Mai 1945 befreit wurde.

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Veranstaltungsarchiv Februar 2007 bis September 2018

Im Veranstaltungsarchiv können Sie sich über vergangene Veranstaltungen des Dokumentationszentrums vom Februar 2007 bis September 2018. Wir stellen Ihnen hierzu, so vorhanden, die Einladungen zum Download bereit.

8./9. September
Tag des offenen Denkmals

6. September 2018
Kriegsgefangene in Lichterfelde-Süd. Eine Spurensuche an einem historischen Ort

30. August
Italienische Militärinternierte in Berlin. Vor 75 Jahren verhaftete die Wehrmacht die italienischen Soldaten

17. August
Vernissage: NS-Zwangsarbeit. Eine fotografische Spurensuche

20. Juli 2018
Szenische Lesung des Jugendsommerlagers

24. Juni 2018
“Direkt vor unseren Augen.” Eine szenische Lesung zu Zwangsarbeit bei Pertrix

7. Juni 2018
Zwangsarbeit im Berliner Untergrund. Telefunken und die Keller der Bockbierbrauerei

6. Juni 2018
Buchvorstellung: Heinz Wewer „Postalische Zeugnisse zur deutschen Besatzungspolitik im Protektorat Böhmen und Mähren“

31. Mai 2018
Buchvorstellung: Geschichte und Gewinn. Der Umgang deutscher Konzerne mit ihrer NS-Vergangenheit.

17. Mai 2018
Das Dokumentationszentrum als Lernort

13. Mai 2018
Internationaler Museumstag

5. Mai 2018
Tag der Städtebauförderung

27. April 2018
Szenische Lesung "Batterien für die Wehrmacht. Zwangsarbeit bei Pertrix 1939-1945"

25. April 2018
Zeitzeugengespräch mit Michele Montagano

21. März 2018 | Flughafen Tempelhof, Zollgarage
NS-Zwangsarbeit und Archäologie. Ausgrabungen auf dem Tempelhofer Feld

1. März 2018
Matthias Diefenbach: Autobahn und Zwangsarbeit. Eine Spurensuche zwischen Frankfurt (Oder) und Poznań

24. Januar 2018
Buchpräsentation: Zygmunt Klukowski „Tagebuch aus den Jahren der Okkupation 1939–1944“

Mittwoch, 20. September 2017
Öffentliches Zeitzeugengespräch mit Ugo Brilli, ehemaliger Italienischer Militärinternierter

Sonnabend, 9. & 10. September 2017
Tag des offenen Denkmals. Stadtrundfahrt "Spuren der Zwangsarbeit. Von unscheinbar bis kollosal."

Mittwoch, 17. Mai 2017
"24 und 1 ...es ist nie zu spät, eine Geschichte zu erzählen" Filmvorführung und Gespräch

Donnerstag, 20. April 2017
Das Tagebuch des Michele Sacco, ehemaliger italienischer Militärinternierter. Lesung und Gespräch mit Michele Sacco und Prof. Luigi Reitani

Dienstag, 14. März 2017
Erinnerungs- und Informationsort Ehemaliger Flughafen Tempelhof
Gegenwärtiger Stand und Perspektiven für historische Dokumentationen

19. - 25. Februar 2017
Nazi Forced Labour. History and Aftermath. International Winterschool for Educators in Cooperation with the International Tracing Service (ITS)

28. November 2016
Vortrag: "Zwischen allen Fronten. Die Italienischen Militärinternierten in deutschem Gewahrsam."

10. & 11. September 2016
Jubiläumswochenende 10 Jahre Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit am Tag des Offenen Denkmal

10. September 2016
Lesung "Wim Stevens in Berlin"

15. Juni 2016
Vernissage zur Fotoausstellung des internationalen Workcamps in Kooperation mit Service Civil International

1. April 2016
Gespräch mit ehemaligen Zwangsarbeiterinnen aus Belarus und Schülern aus beiden Ländern

24. Januar 2016
Erinnerung im Berliner StadtRaum - Videoscreening mit Gespräch und Kuratorinnenführung

14. und 15. November 2015
Eröffnungswochenende "Batterien für die Wehrmacht. Zwangsarbeit bei Pertrix 1939-1945" und Internationale Jugendbegegnungsstätte

24. September 2015
Aufarbeitung der Zwangsarbeit in Belarus und in den Niederlanden. Individuelle Erinnerungen in der Nachkriegszeit

12./13. September 2015
Tag des Offenen Denkmals

29. Juni 2015
Kinder von Zwangsarbeiterinnen und ihre Gräber auf deutschen Friedhöfen

27. und 28. Juni 2015
Tag der Architektur - öffentliche Führungen

7. Mai 2015
Filmpräsentation: „Verbrechen Liebe. Von polnischen Zwangsarbeitern und deutschen Frauen.”

26. März 2015
Podiumsdiskussion "Das Ende der Zwangsarbeit - Die Situation ausländischer Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter vor 70 Jahren"

17. Mai 2015
Internationaler Museumstag

12. März 2015
Vor 75 Jahren: Die Polen-Erlasse

8. März 2015
Das weibliche Gesicht der Zwangsarbeit. - Spezialführung zum Internationalen Frauentag

26. Februar 2015
Buchpräsentation und Diskussion mit Dr. Gabriele Hammermann und Prof. Wolfgang Schieder: "Zeugnisse der Gefangenschaft - Aus Tagebüchern und Erinnerungen italienischer Militärinternierter in Deutschland 1943-1945"

23. Februar 2015
Wiss. Kolloquium Ausländische Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter und die Berliner Justiz, 1939-1945

30. Januar 2015
Filmpräsentation und Gespräch: "Wiegenlied in den Tod - Himmlers Babylager im Dresdner Norden"

19. November 2014
Filmpräsentation und Gespräch: "The Halfmoon Files"

13./14. September 2014
Tag des offenen Denkmals

28. August 2014
#MuseUp im Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit

21. August 2014
Krank und arbeitsunfähig - Letzte Stationen für Berliner Zwangsarbeiter

26. Juni 2014
Präsentation Museumskoffer "Zwangsarbeit"

22. Mai 2014
Raketen und Zwangsarbeit in Peenemünde - Die Verantwortung der Erinnerung

18. Mai 2014
Internationaler Museumstag

10. April 2014
"... ich habe kein Glück, denn ich bin zum Tode verurteilt ... "
Belgische und französische Zwangsarbeiter vor Berliner Gerichten

27. März 2014
Schicksalswege durch das verzahnte Netzwerk der 42.000 NS-Ghettos und Lager

20. März 2014
Methodenkoffer für Lehrerinnen und Lehrer : Vielfalt an Grundschulen in Schöneweide

6. März 2014
Dr. Oetker und der Nationalsozalismus

23. Januar 2014
„Ostarbeiter”: meine Großeltern als Zwangsarbeiter - Eine historisch-biografische Rekonstruktion

21. Dezember 2013
Vortrag Kein Bewusstsein - Wie Ernst Heinkel zum Vorreiter und Vorbild bei der Beschäftigung von KZ-Häftlingen wurde und wer sich daran heute (nicht) stört.

19. September 2013
Buchpräsentation Florent Silloray - "AUF DEN SPUREN ROGERS"

12. September 2013
Podiumsdiskussion: Vom Alliierten zum Gefangenen - Das Schicksal Italienischer Militärinternierter

7./ 8 September 2013
Tag des Offenen Denkmals

1. August 2013
Alltag Zwangsarbeit. - Eine Szenische Lesung mit Teilnehmenden des internationalen Lotte-Holzer-Camps – Versuch einer Annäherung

21. + 22. Juni 2013
Workshop: Neuere Forschungen zur Geschichte der NS-Zwangsarbeit

21. Juni 2013
Vortrag "Branka". Arbeitsverwaltungen und Arbeitskräftepolitik im besetzten Ost- und Südosteuropa 1939-1944

19. Juni 2013
Vortrag Dr. Sven Keller: "Vor der Freiheit, vor dem Untergang – Gewalt gegen Zwangsarbeiter in der Endphase des Zweiten Weltkrieges"

13. Juni 2013
Vortrag Kai Wenzel: "Die Baracke - Zu einem Raumformat der Moderne"

5. Juni 2013
Filmvorführung „Gerhard und Bronia – Eine verbotene Liebe” WDR/ARD 2002

31. Mai 2013
Thomas Muggenthaler: „Verbrechen Liebe“. Kinder von Zwangsarbeitern brechen das Schweigen.

23. Mai 2013
Dr. Regina Plaßwilm: Die Grenzen des Erzählbaren. Erinnerungsdiskurse von NS-Zwangsarbeiter/-innen in Ost- und Westeuropa

15. Mai 2013
Dr. Verena Buser: „Schützende Inseln“ und Vorstufen der Vernichtung: Hachschara - und Arbeitseinsatzlager für Juden in Brandenburg

12. Mai 2013
Internationaler Museumstag, Theater der Erfahrungen

09. Mai 2013
François Cavanna „Das Lied der Baba“ und Tagebuch von Leonid Rjabchenko

13. September 2012
Buchpräsentation Sandra Hoffmann "Was ihm fehlen wird, wenn er tot ist"

08./09. September 2012
Tag des Offenen Denkmals

25. August 2012
Lange Nacht der Museen

23. Mai 2012
„Die Heimat erwartet Euch!”
Die Repatriierung sowjetischer Zwangsarbeiter und Kriegsgefangener nach dem Zweiten Weltkrieg

20. Mai 2012
Internationaler Museumstag

29. März 2012
„Sie dürfen während dieser Kommandierung Zivilkleidung tragen“
Zwangsarbeit von KZ-Häftlingen in den Heimen des „Lebensborn“ e.V.

05. Januar 2012
Filmpreview: "Das Kindermädchen"

13. Dezember 2011
Filmvorführung: "Cato - Der Widerstand der Cato Bontjes van Beek"

17. November 2011
Die Lüge vom besseren Deutschland. Nationalsozialistische Anwerbefilme für „Ost-Arbeiter“.

19. Oktober 2011
"Der Aufstieg der Quandts - Eine deutsche Unternehmerdynastie"

15. September 2011
Der Kommandant - Ein NS-Täter in den Erinnerungen von Überlebenden

10./ 11. September 2011
Tag des offenen Denkmals Berlin

27. August 2011
Lange Nacht der Museen

25. August 2011
Der Wert der Arbeit. Unternehmen, Zwangsarbeit und nationalsozialistisches Regime am Beispiel der Luftfahrtindustrie.

30. Juni 2011
Vortrag: Tabak, Arbeit, Krieg.Zwangsarbeit im Reemtsma-Werk Hannover und in der Tabakwirtschaft der Krim.

21. Juni 2011
Lehrerfortbildung Zwangsarbeit im Nationalsozialismus
Steinerne Zeugnisse - Das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit als außerschulischer Lernort

14. April 2011
Lesung: Thomas Muggenthaler: "Verbrechen Liebe"von polnischen Männern und deutschen Frauen: Hinrichtungen und Verfolgung in Niederbayern und der Oberpfalz während der NS-Zeit

17. März 2011
Zwangsarbeit als Gegenstand justitieller Ermittlungen in West- und Ostdeutschland - Vortrag Dr. Edith Raim

24. Februar 2011
„Suche nach Erinnerung. Zwangsarbeit im Nationalsozialismus“ Ein Jugend-Filmprojekt

21. Dezember 2010
Zum „Alltag“ von NS-Zwangsarbeiter/innen in Berlin

18. November 2010
Matthias Breit: Das Molybdänbergwerk Vals–Alpeinerscharte 1941–1945 - Zwangsarbeit auf 2850 Metern Meereshöhe

04. Juli 2010
Rolf Hochhuth: Eine Liebe in Deutschland

28. Juni 2010
Dr. Bernhard Bremberger: Mahlow, Blankenfelde und andere Einrichtungen. Forschungen zur medizinischen Versorgung schwerstkranker Zwangsarbeiter.

17. Juni 2010
Ausstellungseröffnung "Vergessen. Verdrängt. Versöhnt. - Orte der NS-Zwangsarbeit in der Region Dahme-Spreewald“.

15. April 2010
Dr. Gisela Schwarze: Es war wie Hexenjagd. Die vergessene Verfolgung ganz normaler Frauen im Zweiten Weltkrieg

19. November 2009
Zum 70. Jahrestag des Kriegsbeginns: Aussiedlung und Massenmord, Widerstand und Kollaboration. Lesung aus den Tagebüchern des polnischen Arztes und Historikers Dr. Zygmunt Klukowski 1939-1944

02. Juli 2009
Das "Polenlager" in Haltern. Lebenswelten polnischer Displaced Persons in der britischen Besatzungszone

25. Mai 2009
Nach der Entschädigung der Zwangsarbeiter. Geschichte und Erinnerung im deutsch-tschechischen Verhältnis

14. Mai 2009
Arbeitshaus und Zwangsarbeit. Das „Arbeits- und Bewahrungshaus“ Rummelsburg in der NS-Zeit

19. Februar 2009
Sklavenarbeit und Gewalt. Das Außenlagersystem des KZ Neuengamme

13. Januar 2009
Menschenjagd und Propaganda – Die Rekrutierung von Arbeitskräften in den besetzten Gebieten in der Sowjetunion 1941-1944

27. November 2008
Der Völkermord an den böhmischen und mährischen Roma 1939-1945

16. Oktober 2008
Zum Alltag tschechischer Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen in der Rüstungsmetropole Berlin

13./14. September 2008
Tag des offenen Denkmals

17. Juli 2008
Zwangsarbeit als Phänomen des Alltagslebens im Protektorat Böhmen und Mähren

26. Juni 2008
Vortrag: Ein Fotograf der „seelischen Leere“. Zdeněk Tmej und die Visual History der Zwangsarbeit

08. Mai 2008
Filmvorführung: Reise nach Kriwoj Rog. Deutsch-Ukrainische Geschichte(n)

27. April 2008
Führung zum ehemaligen Produktionsgelände der Dreilinden-Maschinenbau GmbH und zu den ehemaligen Zwangsarbeiterlagern in Kleinmachnow

28. Februar 2008
Buchvorstellung: Zwangsarbeit in Berlin. Archivrecherchen, Nachweissuche und Entschädigung

31. Januar 2008
Zeitzeugengespräch zur Zwangsarbeit bei Bosch mit Wanda Zatryb, Marianna Janowska und Krystyna Cieliszak

10. Januar 2008
Filmvorführung: Das Schweigen der Quandts

08. Mai - 14. Oktober 2007
Begleitprogramm: Erinnerung bewahren. Sklaven- und Zwangsarbeiter des Dritten Reiches aus Polen 1939-1945

08. November 2007
Zwangsarbeit im Flick-Konzern im Zweiten Weltkrieg

11. Oktober 2007
Buchpräsentation und Lesung: Bogdan Bartnikowski „Eine Kindheit hinterm Stacheldraht“

06. September 2007
Polnische Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen. Selbstdarstellung und Fremdwahrnehmung

08./09. September 2007
Tag des offenen Denkmals

19. Juli 2007
Polnische Zwangsarbeit für das Deutsche Reich

05. Juli 2007
Zeitzeugengespräch mit Henry Schwarzbaum anlässlich der Buchvorstellung "… warum es lebenswichtig ist, die Erinnerung wachzuhalten" - Zwangsarbeit für Siemens in Auschwitz und Berlin

21. Juni 2007
Zum Einsatz von Polinnen und Polen in der Berliner Rüstungsindustrie 1940-1945. Ein Schicksal, eine Firma, ein Lager.

12. Juni 2007
Präsentation der Ergebnisse des Seminarkurses „Kunst und Kultur als Auseinandersetzung mit dem Holocaust“

24. Mai 2007
Der Zweite Weltkrieg in Polen. Forschung und Kontroversen aus polnischer und deutscher Sicht

19. April 2007

Zwangsarbeit und GBI. Das Zwangsarbeiterlager in Berlin-Schöneweide und die Doppelrolle Albert Speers als Generalbauinspektor und Rüstungsminister

24. Februar 2007
Das Dokumentationszentrum stellt sich vor - Führungseinladung