Wie erinnern wir? Wie erinnerst du?

Eine Ausstellung über Wandel und Bedeutung von Gedenken

27. September 2026 - 09. Mai 2027

Die Ausstellung lädt dazu ein, Erinnerung als etwas Persönliches und zugleich Gemeinschaftliches zu entdecken. Am historischen Ort des ehemaligen NS-Zwangsarbeitslagers gibt die Ausstellung Einblicke in die Geschichte des Geländes und die Entwicklung zum heutigen Dokumentationszentrum. Wir zeigen, wie Erinnern entsteht, wie umkämpft sie ist und welche Rolle Gedenken für unsere Gegenwart spielt. Anhand ausgewählter Objekte aus unserer Sammlung stellt die Ausstellung verschiedene Formen des Erinnerns vor. Sie zeigt persönliche Erinnerungen, Erinnerungen in Familien und gesellschaftliche Formen des Erinnerns an NS-Zwangsarbeit. Ein Blick in den Berliner Stadtraum macht außerdem deutlich, wie vielfältig öffentliches Gedenken sein kann. 

Erinnerung ist kein abgeschlossener Prozess: Sie verändert sich, wird weitergegeben und lebt vom Mitmachen. Interaktive Stationen laden dazu ein, selbst zu entdecken, zu forschen und eigene Gedanken einzubringen. Kommen Sie mit uns ins Gespräch über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Erinnerns – und über die Bedeutung für unsere demokratische Gesellschaft. Schüler*innen des Archenhold-Gymnasiums in Schöneweide, Teilnehmer*innen einer Internationalen Jugendbegegnung und unsere Nachbar*innen haben diese Ausstellung mitgestaltet.

Eine andere Italienische Reise

Der Zweite Weltkrieg in Italien: Orte, Geschichte und Erinnerungen

November - April 2027

Goethes „Italienische Reise“ inspiriert eine neue Entdeckungstour durch Italien, begleitet von einem deutschen Besucher und einer Italienerin. Gemeinsam erkunden sie Orte, die mit dem Zweiten Weltkrieg und Widerstand verbunden sind, diskutieren historische Hintergründe und reflektieren Vorurteile. Das Nationale Institut „Ferruccio Parri“ hat dafür zehn zentrale Themen zum Krieg in Italien gewählt und symbolträchtige Orte bestimmt. Diese vielfältigen Stationen werden mit historischen Materialien und digitalen Einblicken ergänzt. Die Ausstellung lädt dazu ein, sich mit der italienischen Kriegszeit auseinanderzusetzen und anzufragen, wie Erinnerungsorte zu neuen Zeugen werden können, wenn sie kluge Fragen erhalten.