Forced to Work – Willing to Survive

Zwangsarbeit in Vergangenheit und Gegenwart.

21. Mai - 25. Oktober 2026

Die internationale Wanderausstellung „Forced to Work – Willing to Survive“ entstand als gemeinsames Erasmus+-Projekt von Partnern aus Italien, Österreich und Polen. Sie beleuchtet das Massenphänomen der NS-Zwangsarbeit anhand persönlicher Biografien: Schicksale von zivilen Arbeiter:innen, Kriegsgefangenen, KZ-Häftlingen und jüdischen Verfolgten aus ganz Europa werden hier sichtbar.

Dabei vergleicht die Ausstellung die unterschiedlichen historischen Kontexte im besetzten Polen, im „angeschlossenen“ Österreich und im bis 1943 verbündeten Italien. Ein abschließender Teil schlägt die Brücke zur Gegenwart: Trotz internationaler Abkommen sind heute weltweit Millionen Menschen von moderner Ausbeutung betroffen. Die Ausstellung verdeutlicht so, was Zwangsarbeit bedeutet – damals wie heute.

Eine andere Italienische Reise

Der Zweite Weltkrieg in Italien: Orte, Geschichte und Erinnerungen

November - April 2027

Goethes „Italienische Reise“ inspiriert eine neue Entdeckungstour durch Italien, begleitet von einem deutschen Besucher und einer Italienerin. Gemeinsam erkunden sie Orte, die mit dem Zweiten Weltkrieg und Widerstand verbunden sind, diskutieren historische Hintergründe und reflektieren Vorurteile. Das Nationale Institut „Ferruccio Parri“ hat dafür zehn zentrale Themen zum Krieg in Italien gewählt und symbolträchtige Orte bestimmt. Diese vielfältigen Stationen werden mit historischen Materialien und digitalen Einblicken ergänzt. Die Ausstellung lädt dazu ein, sich mit der italienischen Kriegszeit auseinanderzusetzen und anzufragen, wie Erinnerungsorte zu neuen Zeugen werden können, wenn sie kluge Fragen erhalten.