Sonderausstellung

Postscriptum - „Ostarbeiter" im Deutschen Reich

15. Oktober 2020 - Ende April 2021

Die Ausstellung „Postscriptum – ‚Ostarbeiter´ im Deutschen Reich“ der Gesellschaft Memorial erinnert an die sowjetischen Frauen, Männer und Kinder, die während des Zweiten Weltkrieges Zwangsarbeit für das NS-Regime leisten mussten.

Die Nationalsozialisten verschleppten rund 8,4 Millionen Zivilistinnen und Zivilisten zur Zwangsarbeit in das Deutsche Reich. Die rund 3 Millionen Menschen aus der Sowjetunion – die „Ostarbeiter“ – bildeten unter ihnen die größte Gruppe. Die deutsche Kriegswirtschaft war auf diese Arbeitskräfte zwingend angewiesen. Zugleich bestanden die NS-Sicherheitsbehörden darauf, die slawischen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter konsequent aus der deutschen Gesellschaft auszuschließen. Gekennzeichnet mit dem Abzeichen „OST“ waren sie extrem schlechten Arbeits- und Lebensbedingungen ausgesetzt.