Veranstaltungen


Ausgeschlossen. Archäologie der NS-Zwangslager | Ein Rückblick

Digitale Finissage

Donnerstag, 15. April 2021 | 19 Uhr | online

Wir laden Sie herzlich ein, mit den Kurator:innen auf die Entstehung, Herausforderungen und Highlights der Ausstellung zurückzublicken und zu diskutieren.

Kämme, Löffel, Essnäpfe, Stacheldraht – archäologische Funde erzählen vom Leben und Überleben, aber auch vom Sterben in den nationalsozialistischen Zwangslagern. Über 300 Objekte geben in der Ausstellung einen Einblick in das komplexe System der Zwangslager, in ihre archäologische Überlieferung sowie die Arbeit der zeithistorischen
Archäologie.

Bitte melden Sie sich per Email für die Finissage an: veranstaltung-sw@topographie.de. Die Zoom-Zugangsdaten werden wir Ihnen im Vorfeld der Veranstaltung zusenden.

Fragen an das Kurator:innenteam können Sie vorab einsenden oder während der Veranstaltung stellen.

Begrüßung: Dr. Christine Glauning, Leiterin des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit
Grußwort: Gerry Woop, Staatssekretär für Europa des Landes Berlin

Über die Ausstellung: Dr. Juliane Haubold-Stolle, Dr. Thomas Kersting, Lena Sommerfeld
Kurator:innen der Ausstellung

Die Ausstellung „Ausgeschlossen. Archäologie der NS-Zwangslager“ ist noch bis zum 18. April 2021 im Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit zu sehen.

Einladung

Digitale Ausstellungseröffnung: Zwangsarbeit bei Siemens in Berlin

Ein studentisches Ausstellungsprojekt

22. April 2021 | 19 Uhr | Online

Während der NS-Zeit beschäftigte Siemens rund 100.000 Zwangsarbeiter:innen. Der Konzern hat dieses Thema noch nicht umfassend aufgearbeitet.

Berliner Jüdinnen und Juden, zivile Zwangsarbeiter:innen aus Ost- wie Westeuropa, vor allem aus der Sowjetunion und Polen, KZ-Häftlinge, Kriegsgefangene sowie Strafgefangene mussten für Siemens arbeiten. Studierende des Touro College Berlin haben dazu unter der Leitung von Prof. Dr. Stephan Lehnstaedt und Dr. Christine Glauning eine digitale Ausstellung erarbeitet.


Die Präsentation geht von einem biographischen Ansatz aus. Vorgestellt werden die Lebensgeschichten von verschiedenen Zwangsarbeiter:innen, aber auch von Personen,
die für die Zwangsarbeitseinsatz verantwortlich waren sowie von Wach- und Aufsichtspersonal.


Begrüßung: Dr. Christine Glauning, Leiterin des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit
Begrüßung: Prof. Dr. Stephan Lehnstaedt, Touro College Berlin
Vortrag: Ulrich Fritz (München), Mitarbeiter des Bayerischen Antisemitismusbeauftragten
Über die Ausstellung: Ellen Fischer, Alischia Kusche, Eyal Roth, Studierende am Touro College Berlin

Link zur Zoom-Veranstaltung: www.kurzelinks.de/zwangsarbeit-siemens

Die Ausstellung „Der Mensch als Ware. Zwangsarbeit bei Siemens in Berlin“ geht am 22. April 2021 online: www.siemens.ns-zwangsarbeit.de

Einladung